Erwin Keusch: „Das ist schon fast geschäftsschädigend“. Konkurs-Gerüchte sorgen bei Fleischermeister Erwin Keusch für Frust. Mittlerweile seien diese beinahe geschäftsschädigend.

Von Peter Führer. Erstellt am 29. Januar 2019 (05:58)
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Erwin Keusch kämpft gegen Gerüchte über eine angebliche Insolvenz.
privat

Seit mehr als einem halben Jahr sieht sich Fleischermeister Erwin Keusch mit ärgerlichen Gerüchten konfrontiert. Sein in St. Georgen beheimateter Betrieb sei kurz vorm Konkurs oder bereits in Konkurs gegangen oder verkauft worden. Viele Personen würden ihn darauf seit längerer Zeit immer wieder ansprechen.

„Es gibt da seit mehreren Monaten immer wieder Gerüchte. Aber weder an einem Konkurs noch an einem Verkauf ist etwas dran. Im Gegenteil: Das Geschäft läuft gut, wir sind personalmäßig sehr gut aufgestellt und können absolut zufrieden sein“, so Keusch.

„Das Rad dreht sich dann immer weiter“

Wie diese Gerüchte entstanden sind, kann er sich nicht erklären. Und das Gerede wirke sich mittlerweile schon beinahe geschäftsschädigend aus. „Irgendwer hat das losgetreten und das Rad dreht sich dann immer weiter. Jetzt habe ich schon gehört, dass es bei der Bauernschaft bereits den einen oder anderen gibt, der Angst davor hat, dass er sein Geld von mir nicht bekommt. Alles nur wegen dieser Falschmeldungen“, so Erwin Keusch.

Der Fleischermeister vermutet, dass in manchen Fällen Neid mitspielt oder es sich um eine Verwechslung handeln könnte. Aber irgendwann sei das Fass eben voll. „Ich habe gehofft, dass nach Weihnachten das Thema erledigt ist, weil ja auch geredet wurde, dass ab 1. Jänner wer anderer den Betrieb übernimmt. Dem war natürlich nicht so, trotzdem hören die Gerüchte nicht auf.“

Dabei gehe es seinem Betrieb gut und dieser „wird auch zu 100 Prozent nicht verkauft“. Im Juli feiert Keusch mit seinen derzeit – inklusive der Filiale in Gresten – 25 Mitarbeitern den zweiten Geburtstag.