„Nest“ wird ausgebaut. 2020 nimmt die Gemeinde St. Georgen/Ybbsfelde eine halbe Millionen Euro für Zubau des Kindergartens in die Hand.

Von Peter Führer. Erstellt am 27. Dezember 2019 (05:56)
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Das Zwergennest befindet sich im Kindergarten und wird von Kindern von 1- bis 2,5 Jahren besucht. Bis Sommer gibt es 20 Anmeldungen. Führer
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Der Gemeinderat hat einen Grundsatzbeschluss für die Planung eines Zubaus zum „Zwergennest“ gefasst. Die Entscheidung fiel einstimmig, die Planungen gingen an die Firma Hackl. „Ende 2020 soll dann mit den Arbeiten begonnen werden. Der Bau wird direkt an den Kindergarten Richtung Freizeitanlage anschließen. Ein Aufstocken war nicht möglich“, erklärt Bürgermeister Christoph Haselsteiner zum Projekt.

Die Kinder, die das Zwergennest besuchen, kommen bereits jetzt auch aus Umlandgemeinden. „Bei den umliegenden Gemeinden ist der Ausbau einer Kleinstkindbetreuung derzeit nicht vorgesehen. Daher macht es Sinn, das wir in St. Georgen ausbauen“, führt Haselsteiner aus. Der Zubau ist für zwei Gruppen geplant. Eine davon wird fix eine Kleinstkindgruppe sein, bei der zweiten Gruppe ist man noch flexibel. „Es gibt noch eine Bedarfsfeststellung“, betont Haselsteiner. Er verweist auf die vielen Vorteile, die mit der Lage verbunden sind. „Es gibt dann einmal eine Eingewöhnzeit, die Kinder müssen sich nicht mehr umstellen und können bis zum Schulbeginn in einem Gebäudekomplex bleiben.“ Für das Jahr 2020 hat die Gemeinde 500.000 Euro geplant, der Rest der Baukosten ist für 2021 budgetiert.

Viele Mittel auch für den Straßenbau reserviert

Ein weiterer Schwerpunkt für die nächsten Monate ist der Straßenbau. Im Voranschlag finden sich insgesamt 752.000 Euro, die für mehrere Projekte vorgesehen sind. Zum einen der weitere Ausbau der Verbindungswege. In Hermannsdorf haben die Arbeiten ja bereits gestartet. Dort sollen die Arbeiten bis zur Hohen Brücke fortgesetzt werden. Für den Weg von Galtbrunn nach Leutzmannsdorf visiert man eine Fertigstellung im Sommer an. Auch die Asphaltierung des Begleitweges Richtung Hermannsdorf ist budgetiert.

In der Gewerbestraße in Hart ist von der Firma Pressl bis zum Metabau und zur Firma Hiemetsberger die Straßengestaltung beziehungsweise –sanierung geplant. „Das Ganze soll 2021 abgeschlossen werden. Gleichzeitig planen wir die Gestaltung der Marktstraße sowie in Leutzmannsdorf die Umstellung auf LED-Beleuchtung“, blickt Haselsteiner in die Zukunft.

In Krahof startet die Gemeinde 2020 mit dem Ausbau der LWL-Leerverrohrung. „Wir sind hier bis 2021 im Förderpool drinnen und wollen die Mittel nützen. Für das gesamte Ortsgebiet rechnen wir mit Kosten von 700.000 Euro“, berichtet der Bürgermeister. Im Bereich der Volksschule investiert die Gemeinde 2020 ungefähr 30.000 Euro für Beamer. „Dann sind wir auch hier auf dem neuesten Stand“, so Haselsteiner.