Verbindungsweg für Dörfer geplant. Die Volkspartei St. Georgen/Ybbsfelde will einen Mehrzweckweg von St. Georgen bis Leutzmannsdorf schaffen.

Von Peter Führer. Erstellt am 13. September 2019 (04:14)
Volkspartei
Vertreter der Volkspartei St. Georgen (von links mit einigen Kindern: Amtsleiter Georg Hahn, Gemeinderat Helmut Scheidl, Bürgermeister Christoph Radinger, Vizebürgermeisterin Gerlinde Fink und Gemeinderat Markus Huber) bei der Alten Postbrücke. Hier soll der Mehrzweckweg mittels Unterführung die Teile nördlich und südlich der Bundesstraße verbinden.

Künftig soll vor allem für Kinder der Weg von St. Georgen nach Leutzmannsdorf, Matzendorf oder Hermannsdorf deutlich sicherer werden. Denn die Volkspartei St. Georgen plant, bei der Alten Postbrücke eine Unterführung für einen Mehrzweckweg zu schaffen.

Der Weg führt dann vom St. Georgner Zentrum über die Fleischerei Keusch, entlang der B1 Richtung Galtbrunn, durch die neu zu errichtende Unterführung über einen (bereits bestehenden) Güterweg und mündet in die Verbindungsstraße zwischen Leutzmannsdorf und Hermannsdorf.

„Die Stärkung der Dörfer war ja bereits im Programm für die letzte Gemeinderatswahl bei uns als Volkspartei ein wichtiger Punkt. Dazu gehört eben auch der Ausbau der Verbindungswege. Mit diesem Weg ist es möglich, mit dem Fahrrad oder zu Fuß von St. Georgen/Y. in die Dörfer zu kommen, ohne eine Landes- oder Bundesstraße queren zu müssen“, ist Bürgermeister Christoph Haselsteiner vom Projekt überzeugt.

Man habe lange nach der idealen Möglichkeit gesucht und sei unter dem Motto „das Bestehende neu betrachten“ auf diese Lösung aufmerksam geworden.

„Zur Stärkung der Dörfer gehört auch der Ausbau der Verbindungswege.“VP-Bürgermeister Christoph Haselsteiner

Bereits jetzt würden viele mit dem Fahrrad von etwa Leutzmannsdorf nach St. Georgen unterwegs sein. Dabei muss man die mit mehreren tausenden Fahrzeugen am Tag stark frequentierte Bundesstraße queren. Eine Querung, die dann nicht mehr notwendig sein wird. Der Weg soll etwa zwei Meter breit werden.

Gemeinderatsbeschluss noch in diesem Monat

Bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 26. September will man die Errichtung beschließen. Man wartet allerdings derzeit noch auf die wasserrechtliche Prüfung. „Wir gehen davon aus, dass wir für alle eine sinnvolle Lösung gefunden haben. Auch die Jäger wurden eingebunden, weil es sich um ein Rückzugsgebiet für Wildtiere handelt“, berichtet Haselsteiner.

Über die Wintermonate sollen die Genehmigungen erteilt sein, für das Frühjahr 2020 visiert man den Baubeginn an. „Wir müssen noch einige Grundstücksverhandlungen führen, der Weg wird aber zu 80 Prozent auf öffentlichen Flächen entstehen. Es ist ein wichtiges Projekt, ganz unter dem Thema ‚Die Dörfer stärken‘“, gibt der Ortschef Auskunft.