Vier Mandate mehr für die Volkspartei. Verluste für SPÖ und FPÖ in St. Georgen/Ybbsfelde. Listengründer Benjamin Ripfl schaffte anvisierten Einzug in den Gemeinderat nicht.

Von Peter Führer. Erstellt am 27. Januar 2020 (11:35)
Groß ist die Freude beim Team der Volkspartei St.Georgen: Christoph Haselsteiner holte bei seinem ersten Antreten als Bürgermeister 75,8 Prozent. Die Mandatszahl wuchs von 13 auf 17 an.
VP

St. Georgens SP-Spitzenkandidat Richard Rafetzeder.
SP

„Dieses Ergebnis ist für mich eigentlich unfassbar. Ich bin unheimlich dankbar für diesen Vertrauensbeweis“, zeigt sich St. Georgens VP-Ortschef Christoph Haselsteiner begeistert. Mit seinem Team kam er am Sonntag bei einem Plus von 15 Prozent auf über 75 Prozent. Erstmals ging Haselsteiner als Ortschef in die Gemeinderatswahl.

„Wir nehmen das Ergebnis in höchster Demut an. Unser Erfolgsgeheimnis war mit Sicherheit der persönliche Kontakt, den wir immer gepflegt haben. Wir haben als Team gearbeitet und bei der Kandidatenliste auch einen Generationenwechsel vollzogen. Jetzt wollen wir den guten gemeinsamen Weg weitergehen“, führt Haselsteiner.

FPÖ und SPÖ verloren jeweils zwei Mandate

FP-Spitzenkandidat Christopher Schön.
FP

Während die Volkspartei in St. Georgen über das Ergebnis jubelt, müssen SPÖ und FPÖ Verluste verbuchen. Rot und Blau verloren jeweils zwei Mandate. Die Sozialdemokraten fielen von fünf auf drei Mandate, die FPÖ von drei auf eines. „Der Bundestrend hat mit Sicherheit eine große Rolle gespielt. Das zeigen auch die anderen Ergebnisse im Bezirk. Wir wollen uns jetzt das Vorzugsstimmenergebnis ansehen und dann entscheiden, wer in den Gemeinderat einzieht. Bitter ist, dass uns nur 18 Stimmen auf das vierte Mandat gefehlt haben“, betont SP-Spitzenkandidat Richard Rafetzeder.

Auch FP-Spitzenkandidat Christopher Schön führt das Ergebnis auf den Bundestrend zurück. Der sei „relativ schlecht“ gewesen. „Das sieht man auch im Burgenland. Die Bundespolitik hat zugeschlagen“, erklärt er.