Volkspartei: Vorzugsstimmen entscheiden

42 Kandidaten treten für die Volkspartei an. Eine klassische Reihung gibt es nicht mehr.

Erstellt am 22. Dezember 2019 | 04:46
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Die Kandidaten Markus Huber, Georg Hahn, Gerlinde Fink, Bürgermeister Christoph Haselsteiner, Karin Kaltenbrunner, Klaus Bruckner und Helmut Scheidl treten für die Volkspartei St. Georgen am Ybbsfelde zur Wahl an (von links). Insgesamt finden sich 42 Kandidaten auf der VP-Liste.
Foto: Volkspartei

Unter dem Motto „Bewährtes erhalten, Neues gestalten“ tritt die Volkspartei rund um Bürgermeister Christoph Haselsteiner zur Gemeinderatswahl im Jänner an. 42 Personen haben sich für eine Kandidatur bereit erklärt, darunter auch neue Gesichter.

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„Wir haben viele jüngere Kandidaten dabei und so den Generationenwechsel sichtbar gemacht. Ich bin stolz, dass es gelungen ist, ein sehr gutes Team zusammenzustellen. Es freut mich außerdem, dass von den 42 Kandidaten 20 Frauen sind“, erklärt Haselsteiner.

Er tritt erstmals als Spitzenkandidat an und hofft darauf, die 13 VP-Mandate zu halten. „Aber natürlich ist es ein großer Wunsch, das 14. Mandat, das wir bei der letzten Wahl verloren haben, zurückzubekommen. Ich hoffe, dass unser erfolgreicher Kurs mit einem guten Ergebnis bestätigt wird“, betont der Ortschef.

Neu ist, dass es dieses Mal mit Ausnahme von Spitzenkandidat Haselsteiner keine Reihung im klassischen Sinne gibt. Die Liste ist alphabetisch nach Namen gereiht.

Jene sieben Kandidaten mit den meisten Vorzugsstimmen rücken jedenfalls – sollten sie nicht verzichten – in den Gemeinderat ein. Die weiteren Mandate vergibt der Parteivorstand. Auch Vizebürgermeister und geschäftsführende Gemeinderäte werden erst nach dem Urnengang bestimmt.

Mit der Präsentation des Wahlprogrammes will die St. Georgner Volkspartei dann am 7. Jänner starten. Ab dann stehen zahlreiche Hausbesuche im Gemeindegebiet auf dem Programm. Einen klassischen „Wahlkampf“ will Haselsteiner nicht führen.

„Wir wollen unser Programm präsentieren, es wird kein ‚Kampf‘ werden. Der Bevölkerung werden wir unter anderem auch bei einer Punschtour durch die Ortschaften und bei Stammtisch-Abenden in den Gasthäusern unsere Ziele und Themen vorstellen.“