Werbung für die Glasfaser

Auch in St. Peter müssen sich 42 Prozent der Haushalte für Anschluss entscheiden.

Erstellt am 17. Dezember 2021 | 06:14
Lesezeit: 1 Min
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Als Glasfaser-Botschafter haben Bürgermeister Johannes Heuras und Gemeinderätin Susanne Pfaffeneder bereits viele Haushalte besucht und mit Infomaterial zum Thema Glasfaser beliefert. Nicht nur Haushalte, auch die Wirtschaftstreibenden, wie Jochen Beranek, werden von einem Breitbandanschluss profitieren.
Foto: Hummer

Bis Ende Jänner hat die Gemeinde Zeit, 42 Prozent der rund 1.000 Haushalte im geplanten Ausbaugebiet von den Vorteilen des Glasfasernetzes zu überzeugen. Das ist vor allem wegen der Corona-Pandemie keine einfache Aufgabe. „Wir haben zwar Glasfaserbotschafter berufen, allerdings konnten diese in den letzten Wochen ihrer Aufgabe natürlich nur eingeschränkt nachkommen – sozusagen mit Gartenzaungesprächen“, sagt Bürgermeister Johannes Heuras. Dass die Bevölkerung durchaus Interesse hat, zeigte der gut besuchte Informationsabend am 3. November. Doch kurz darauf kam der Lockdown.

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Heuras will nun noch vor Weihnachten und dann im Jänner kräftig die Werbetrommel rühren, da nun auch Hausbesuche wieder möglich sind. „Eines ist klar und diese Botschaft habe ich ja schon öfter abgesetzt, wir haben jetzt die Chance, dass wir eine Zukunftsinfrastruktur bekommen und es liegt an jedem Liegenschaftseigentümer, ob wir die geforderte Anschlussquote erreichen oder nicht. So schnell werden wir die Chance, für jedes Haus im Bereich des Marktes und der näheren Umgebung eine Glasfaseranbindung zu schaffen, sicher nicht wieder bekommen“, betont der Ortschef. Er hält den Breitbandausbau auch für die Attraktivität der Gemeinde als Wirtschaftsstandort für überaus wichtig. „Glasfaser ist zweifelsohne eine Investition in die Zukunft. Eine gute Anbindung an die digitale Welt wird zukünftig eine wesentliche Standortvoraussetzung sein.“

Einen Standort für den POP gibt es auch schon. Er soll im Bereich Mittelschule, alte Post platziert werden.