Erdrutsch in Amstetten!. Das Wahlergebnis in der Stadt Amstetten liefert eine Sensation:

Von Daniela Führer und Peter Führer. Update am 26. Januar 2020 (22:37)

In Amstetten hat die ÖVP bei der Gemeinderatswahl am Sonntag Platz eins geholt. Die Volkspartei legte um 18,38 Prozentpunkte auf 42,98 Prozent zu. Das sind künftig 19 (plus neun) der 41 Mandate.

Die SPÖ fuhr in der Bezirksstadt im Westen Niederösterreichs ein Minus von 9,25 Prozentpunkten ein. Sie erreichte nur mehr 37,20 Prozent oder 16 Sitze (minus vier) im Rathaus. Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SPÖ) zeigte sich erschüttert über das Wahlergebnis. Sie kann sich nicht erklären, wie „fünf Jahre harter Arbeit für die Stadt Amstetten nicht anerkannt wurden.“ Über ihre eigene politische Zukunft äußerte sie sich noch nicht, sie habe dazu aber nun viele Überlegungen anzustellen.

In Amstetten waren neun Listen - so viele wie in keiner anderen Kommune an diesem Wahlsonntag im Bundesland - angetreten. Die Grünen mit wie bisher drei Mandaten, die FPÖ mit zwei (minus fünf) und die NEOS, die ihren einen Sitz verteidigten, zogen ebenfalls in den Gemeinderat ein. Die Wahlbeteiligung in Amstetten betrug 60,88 Prozent.

ÖVP: 19 Mandate (+ 9 Mandate)

SPÖ: 16 Mandate (-4 Mandate)

Grüne: 3 Mandate (-)

FPÖ: 2 Mandate (-5 Mandate)

NEOS: 1 Mandat (-)

Nähere Infos folgen und sind in eurer nächsten NÖN-Ausgabe zu lesen.

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