40 Jahre im Vorstand der Wassergenossenschaft

Christian Zehethofer folgt Josef Zehetner als Obmann der Wassergenossenschaft Stephanshart.

NÖN Redaktion Erstellt am 16. September 2021 | 05:27
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Der Vorstand der Wassergenossenschaft Stephanshart bedankte sich beim scheidenden Obmann Josef Zehetner (Bildmitte, vorne) für vier arbeitsreiche Jahrzehnte. Von links: Franz Kamleitner, Hans Schoder, Christian Zehethofer (neuer Obmann), Johannes Dietl, Leo Dietl, Martin Richter, Renate Bachleitner, Josef Brandstetter und Erich Reisenbichler.
Foto: privat

Einen Obmannwechsel brachte die Jahreshauptversammlung der Wassergenossenschaft Stephanshart am 1. September im Gasthaus Kremslehner. Nach fast vier Jahrzehnten im Vorstand, 31 davon als Kassier und acht als Obmann, legte Josef Zehetner sein Amt zurück. Neuer Mann an der Spitze ist Christian Zehethofer. Neu in der Führungsmannschaft ist auch Kassier Martin Richter. Er folgt Renate Bachleitner, die künftig als Kassier-Stellvertreterin tätig ist.

Zehetner übergab die Verantwortung mit einem aufrichtigen Dankeschön an die vielen fleißigen Hände im Team. „Wir haben unser Versorgungssystem laufend weiterentwickelt und sind heute eine der modernsten Genossenschaften im Land. Durch viel ehrenamtliches Engagement können wir unseren Mitgliedern auch einen der günstigsten Wasserzinse anbieten!“

Josef Zehetner, den Schriftführer Leo Dietl mit einem Rückblick auf die Geschichte der Wassergenossenschaft würdigte, war erst der dritte Obmann in der 62-jährigen Geschichte der Körperschaft. Im Jahr 1959 mit 18 Mitgliedern gegründet, werden mittlerweile ca. 150 Anschlüsse mit mehr als 40.000 Kubikmetern Quellwasser versorgt. „Ich kann nur garantieren, dass wir den erfolgreichen Weg fortsetzen und alle Mitglieder mit gutem und genügend Wasser versorgen werden“, zollte Zehethofer seinem Vorgänger Lob und Anerkennung. Stellvertretend für den gesamten Vorstand überreichte er ihm eine steinerne Wasserträgerin für den Garten.

Errichtung eines Aubrunnes

Beim Blick nach vorne sieht der neue Obmann die Beteiligung an der Errichtung eines Aubrunnens im Fokus. „Mit dem Donau-Grundwasser wollen wir zusätzlich zu unserer Quelle die Versorgungssicherheit für die nächsten Generationen sicherstellen!“ Für das Kooperationsprojekt – es soll mit der Gemeinde Ardagger und der Wassergenossenschaft Empfing realisiert werden – wird im Herbst ein großer Pumpversuch gestartet. Danach folgen Qualitätsprüfungen, bevor das Projekt realisiert werden kann.