Seifenkistenrennen: Auf die Plätze, fertig und los. Ein spektakulärer Rennen, nämlich das Seifenkistenrennen in Habersdorf/Stift Ardagger, organisiert von Rennleiter Willi Absenger, war das Highlight für 21 Kinder, die sich die 350 Meter lange Rennstrecke hinunterstürzten. 

Von Heribert Hudler. Erstellt am 28. Juli 2020 (11:38)
Symbolbild
Erich Wellenhofer

"Wir veranstalten das Rennen für die Kinder, es macht ihnen viel Spaß und das Wetter passt auch", sagte Absenger. Von Spaß reden konnte auch der  Quaddriver, denn er zog nach jede Lauf die Seifenkistenfahrzeuge wieder den Berg hinauf. Das Wetter war perfekt und viele Familien und Schaulustige kamen und ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Pünktlich um 10 Uhr vormittags wurde mit einem Trainingslauf begonnen und der Ardagginger Grand-Prix war somit eröffnet.

Mit 60 km/h die Straße runter

Der Name Seifenkiste (englisch soap box) stammt eigentlich aus den USA, wo solche Rennen erstmalig nach der Jahrhundertwende im Jahr 1902 zur Austragung kamen. Zur Herstellung dieser Gefährte wurden meist hölzerne Verpackungskisten, in denen man Seifenmittel transportierte, verwendet. Ohne CO2-Emissionen, nur mit Antrieb durch das Gefälle, ging diese total umweltfreundliche Veranstaltung über die Bühne.

Alle Rennfahrer wurden mit viel Beifall beklatscht als sie im Ziel eintrafen. Die Piloten erreichten im Durchschnitt eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h auf der abschüssigen Straße. Sieger müssen auch gefeiert werden. Daher gab es im Westernsaloon in Habersdorf  die große Siegerehrung. Zu ihnen zählen in der Klasse „Rookie“ Lucas Baumgartner vor Mara und Lena Moche. In der Master Klasse siegte Jakob Veigl vor dem Lokalmatador Fabian Schachner und Daniel Beranek. In der Elite XL Klasse dominierte Michael Schandl vor Josef Leichtfried und Florian Crook.