Fulminante Eröffnung der Amstettner Kulturwochen. Amstettner Symphonieorchester eröffnete mit Filmmusik und der Interpretation eines romantischen Grieg-Werks.

Von Leopold Kogler. Erstellt am 07. November 2017 (03:16)
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Im ersten Konzertteil brillierten das Amstettner Symphonieorchester und Mike Pöschl am Klavier, im zweiten Teil stand dann Film- und Musicalmusik auf dem Programm. Das Publikum zeigte sich mit Standing Ovations begeistert. Mit zwei Zugaben – darunter die Filmmusik von „Fluch der Karibik“ – fand der Abend seinen Ausklang. Foto: Daniela Führer
NÖN/Daniela Führer

Das einzigartige Kulturwochenfestival wurde am Samstagabend mit einem anspruchsvollen und faszinierenden Programm eröffnet. Vizebürgermeisterin Ulrike Königsberger- Ludwig betonte in ihrer Eröffnungsrede die Wichtigkeit kultureller Aktivitäten in der Stadt und legte dabei ein Bekenntnis zu den Amstettner Kulturwochen ab.

Nach der Pause glänzte das Amstettner Symphonieorchester mit Musik aus „Robin Hood“, „Pearl Harbor“, „King Arthur“ und „Star Wars“.
NÖN/Daniela Führer

„So verschieden die künstlerischen Angebote auch sind, gemeinsam ist ihnen allen der Bezug zur Region. Regionalität bedeutet in diesem Zusammenhang keineswegs Kleingeist oder Provinzialität, sondern vielmehr, dass es möglich ist, auch abseits urbaner Zentren Kunst und Kultur auf höchstem Niveau anzubieten.“

Seltenes Klavierkonzert, populäre Filmmusik

Das Amstettner Symphonieorchester unter dem Dirigenten Thomas Schnabel wurde diesem hochgesteckten Anspruch mehr als gerecht. Es interpretierte im ersten Teil das selten gespielte Klavierkonzert in a-Moll von Edvard Grieg. Gerade die dynamischen Kontraste, die dieses Werk anzubieten hat, waren nicht nur eine Herausforderung an den Dirigenten und das Orchester, sondern auch für den jungen Pianisten Mike Pöschl. Herrlich zarte Farbkombinationen und changierende Nuancen, die zu einem klanglichen Bild verwoben wurden.

Der zweite Teil des Konzerts war geprägt von drei Orchestersuiten mit der Musik zu sehr erfolgreichen Filmen: „Robin Hood“, „Pearl Harbor“ und „King Arthur“. Es folgten eine Orchestersuite aus dem Musical „The Sound of Music“ und Ausschnitte aus der „Star-Wars-Suite“.

Das Orchester erntete viel Applaus und Standing Ovations des Publikums, weil dieses Programm durchaus fordernd war und fulminant und mitreißend interpretiert wurde.