Volkspartei Wallsee-Sindelburg: "Haben viel umgesetzt“

Mehr als 40 Kandidaten stehen auf der Liste der Volkspartei Wallsee-Sindelburg Team Bachinger.

Erstellt am 17. Dezember 2019 | 04:23
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Die ersten 17 Kandidaten aus der Volkspartei Wallsee-Sindelburg, Team Bachinger (von links): Christian Pilsinger, Andreas Lanzinger, Karl Haselmayr, Regina Lampersberger, Christian Prinz, Klaus Nagelhofer, Bürgermeister Johann Bachinger, Josef Engelmayer, Christian Marschalek, Franz Gruber, Andreas Sigl, Martina Leukermoser, Maximilian Lettner, Maria Rosenberger, Harald Krieger, Alexander Haydter und Christian Spindler.
Foto: Volkspartei

Bewährte und neue Kräfte kandidieren bei der Gemeinderatswahl für die ÖVP Wallsee-Sindelburg Team Bachinger. Als Spitzenkandidat geht Bürgermeister Johann Bachinger ins Rennen.

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Auf Platz zwei folgt ein Rückkehrer: Christian Maschalek (59). Er saß bereits im Gemeinderat, setzte die letzten fünf Jahre allerdings aus. Nach der Wahl wird er aller Voraussicht nach als Vizebürgermeister auf Brigitte Mayr nachfolgen.

„Erfreulich, dass auch Junge mit dabei sind“

Der Ortschef freut sich, dass er ein über 42-köpfiges Team versammeln konnte, obwohl es immer schwieriger werden würde, interessierte „Mitstreiter“ zu finden.

„Der Arbeitsmarkt wird stressiger, da bleibt oft wenig Zeit, sich auch für die Gemeinde zu engagieren. Umso erfreulicher ist es, dass es doch gelungen ist, auch junge Kandidaten zu finden“, erklärt Bachinger. Als Ziel gibt er das Halten der derzeit 13 Mandate aus. 2015 kam die Volkspartei in Wallsee auf 61,74 Prozentpunkte.

Bachinger zieht über die vergangene Periode zufrieden Bilanz. „Wir haben viel umgesetzt. Es konnten neue Wohnmöglichkeiten geschaffen werden und die Wasserversorgung verbessert werden. Außerdem haben wir auch bei den Schulen und in den Kindergarten investiert. Erfreulich ist auch, dass die Bushaltestelle im Ort gehalten werden konnte“, erklärt er.

"Wollen Wohnmöglichkeiten ausbauen"

Für die Zeit nach der Wahl steht unter anderem der weitere Ausbau der Infrastruktur im Mittelpunkt. „Wir wollen die Wohnmöglichkeiten in unserer Gemeinde ausbauen. Mir schwebt auch Betreutes Wohnen vor. Das wird dadurch, dass sich das Familienwesen ändert, notwendig. Optimal wäre ein Platz in der Nähe des Landespflegeheimes, denn da wäre bei Notfällen Hilfe gleich in der Nähe“, erklärt der Spitzenkandidat.

Man wolle zudem weitere Baugründe erwerben, um so neue Bauparzellen anbieten zu können. Ein anderes großes Thema, das die ÖVP nach der Wahl weiter forcieren möchte, ist die Sicherung der Wasserversorgung. Hier wird – wie berichtet – ja eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden angedacht.

Die könnte eine Versorgung, etwa bei Hochwasserereignissen, leichter garantieren. „Zwei Drittel der Gemeinden sind ja bereits vernetzt. Ich denke, derartige Projekte, die über die Gemeindegrenzen hinausgehen, sind sicher sinnvoll“, ist Wallsees Ortschef überzeugt.

Auch die Unterstützung der Vereine und Schulen seien weiterhin zentrale Anliegen für die Volkspartei. Beim Kindergarten könnte übrigens die Errichtung eines zweiten Standortes notwendig werden. Im Jänner wird es diesbezüglich eine Bedarfserhebung geben. Dann erfährt man vom Land Niederösterreich die Entscheidung, ob aufgrund der steigenden Kinderzahlen ein Neubau in naher Zukunft notwendig ist.