Amstetten bekämpft Rattenplage. Im Juli wird im gesamten Gemeindegebiet von Amstetten eine Rattenbekämpfung durchgeführt. Damit sollen eine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung (durch Verschmutzung der Nahrungsmittel durch Kot und Urin) sowie wirtschaftliche Schäden (z.B. durch Annagen und Verschleppen von Nahrungs- und Futtermittel oder auch Kurzschlüsse, Wasserschäden etc.) verhindert werden.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 22. Juni 2020 (14:58)
Symbolbild

Die Rattenbekämpfung wird von der Firma Singer aus Ebreichsdorf durchgeführt, deren Mitarbeiter alle Häuser besuchen werden.

Aufgrund der Verordnung der NÖ Landesregierung ist jeder Besitzer verpflichtet, in seinem Objekt, an geeigneten Stellen Bekämpfungsmittel auszulegen. Ideal Futterplätze für Ratten sind Komposthaufen, auf denen auch Küchenabfälle und Speisereste ausgebracht werden. Sie erfordern besondere Beachtung. 

Die zur Bekämpfung verwendeten Ködermaterialien enthalten Mittel, die die Blutgerinnung hemmen und für Menschen und Haustiere minder gefährlich sind. Auf jeden Fall sollen die Rattenköder für Kinder und Haustiere unerreichbar sein.

Aufgefundene tote Ratten und Mäuse müssen sofort eingesammelt und der geordneten Deponie zugeführt werden. Nicht angenommene Köder müssen nach acht  Tagen eingesammelt, verbrannt, oder entsorgt (Hausmüll) werden. Eine Beseitigung der ausgelegten Bekämpfungsmittel vor diesem Zeitraum stellt den Erfolg der Rattenbekämpfungsaktion in Frage und ist deshalb unzulässig. 

Von Ratten können bei verstärktem Auftreten gefährliche Krankheiten (Maul- und Klauenseuche, Tollwut, Schweinepest, Weil‘sche-Krankheit usw.) übertragen werden.