Teststation steht noch eine Woche in Ardagger. Am Freitag, 8. Mai, präsentierten die "Covid Fighters" ihre mobile Corona-Teststation in Ardagger. Mittlerweile sind schon die ersten privaten Tests dort durchgeführt worden. Zumindest bis 22. Mai bleibt die Container-Teststation noch in Ardagger aufgebaut, und jeder kann sich testen lassen - am besten mit Voranmeldung.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 16. Mai 2020 (12:59)
In Ardagger kann man sich noch zumindest bis kommenden Freitag testen lassen. Alle Infos dazu auf www.covidfighters.com
Peter Führer

Im Donauwellenpark in Ardagger herrscht durchaus reger Betrieb. Zahlreiche Privatpersonen,  aber auch Firmen haben die mobile Teststation der "Covid Fighters" in der Vorwoche schon in Anspruch genommen. Noch zumindest bis Freitag, 22. Mai, wird die Container-Teststation in Ardagger von 9.30 bis 13.30 Uhr (bei Bedarf auch länger) zur Verfügung stehen. 165 Euro kostet ein Test, wenn man sich vorher auf der Homepage der Covid Fighters (www.covidfighters.com) anmeldet. 185 Euro ohne Anmeldung. 

"Wir möchten den Menschen, aber auch Firmen oder Organisationen die Möglichkeit bieten, rasch und unkompliziert zu Testergebnissen zu kommen. Derzeit schaffen wir es je nach Andrang, das Testergebnis in rund einer Stunde zu liefern", erläutert Landtagsabgeordneter Anton Erber, einer der Mitinitiatoren des Projekts, gegenüber der NÖN. 

Hinter den "Covid Fighters" steckt die Firma "Artichoke med" des Göstlingers Boris Fahrnberger, der zahlreiche Partner aus der Wirtschaft, dem IT- und Gesundheitsbereich ins gemeinsame Boot geholt hat.

"Flexibles und sicheres Instrument für Testungen"

Das Echo auf die Medienberichte der Vorwoche und die nachfolgenden Anfragen von Firmen und Organsiationen bezüglich der mobilen Testmöglichkeiten war jedenfalls enorm. "Wir haben zahlreiche Gespräche geführt. Jetzt geht es darum diese zu konkretisieren. Wir haben hier ein flexibles und sicheres Instrument für Testungen, das gerade auch für Veranstaltungen ein sehr interessantes Tool sein kann", weiß Erber. So hat sich auch schon die österreichische Bundesliga über die mobilen Tests genauer informiert.

Je nach Anzahl der PCR-Geräte und natürlich des Laborpersonals kann man die Kapazitäten der mobilen Teststation ausrichten. Ein PCR-Gerät, das zur Amplifikation der DNA-Sequenzen dient, schafft aktuell 96 Proben pro Stunde. "Je nach Bedarf kann man das entsprechend steuern bzw. den Maschinen- und Personaleinsatz erhöhen", erklärt Erber.

http://www.covidfighters.com