Neuhofen: Im Stadl wird gespielt. Bei „Scharf wie Pfefferoni“ fallen einige Hüllen und es gibt viel zu lachen. Drei Mal wird noch gespielt.

Erstellt am 19. Juni 2018 (03:56)
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Das Team der Theatergruppe Neuhofen sehnte die Premiere herbei. Vorne von links: Souffleur Christine Kamleitner, „Martina“ Katrin Dirnberger, Regisseur Thomas Kamleitner, „Alexandra“ Julia Großschartner, und „Fräulein Zupf“ Gabriele Schlager. Hinten von links: „Paula“ Susanne Schuller, „Georg“ Manuel Scheidl, „Michael“ Karl Lampersberger, „Caro“ Barbara Mock, „Franz“ Franz Sandhofer und „Josef“ Florian Schlager.

Von der Spielersuche im Jänner, der ersten groben Stückauswahl des Regisseurs im Februar über die zahlreichen Proben bis zur Premiere, die am vergangenen Freitag über die Bühne ging: Die Neuhofner Theatergruppe hat für das Stück „Scharf wie Pfefferoni“ eine anstrengende Vorbereitungszeit hinter sich.

Auch heuer fanden sich neun motivierte Schauspieler, die gemeinsam mit den restlichen 20 Mitgliedern der Theatergruppe viel Herzblut in die Vorbereitungen steckten. Vier der neun traten heuer übrigens erstmals auf.

Das Team um Theatervereins-Obmann Franz Mock sowie Regisseur Thomas Kamleitner sorgte für ausgelassene Stimmung im Theaterstadl am Pumperlberg. Begrüßt wurden die Gäste von den Schauspielern Susanne Schuller und Manuel Scheidl. Am Ende wurden alle Schauspieler vorgestellt und ein Dank an die gesamte Mannschaft ausgesprochen.

„Rollen des Stückes passen zu Darstellern“

„Ich habe das Stück ausgewählt, da die Leute heutzutage lustige, aufmunternde Aufführungen sehen wollen und das Publikum mit unterhaltsamen Stücken besser umgehen kann als mit tragischen. Außerdem passen die vorhandenen Rollen am besten zu meinen Schauspielern.“, betonte Regisseur Kamleitner.

Die Handlung dreht sich um die seit geraumer Zeit arbeitslosen Franz, Georg und Michael und ihren ehemaligen Kollegen Josef, der sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt. Mit ihrer Rolle als Hausmann können die Männer nur schwer umgehen. Sie fühlen sich in ihrer Männlichkeit degradiert.

Daher motivieren ihre Ehefrauen Caro, Paula und Martina sie und schenken ihnen eine DVD des Films „The full Monty – Ganz oder gar nicht“. Dort versuchen arbeitslose Stahlarbeiter Geld zu verdienen, indem sie den Strippern der berühmten Chippendales nacheifern. Leider missversteht das Quartett diesen als allgemeinen Motivationsschub gedachten Hinweis. Logische Folge: turbulente Szenen und viel zu lachen. Ob sich am Ende doch noch alles in Wohlwollen auflöst?

Wer gespannt auf das Ende ist, hat noch bis Sonntag, 24. Juni, Zeit, eine Vorstellung zu besuchen. Die weiteren Spieltermine sind Freitag, 22. Juni, und Samstag, 23. Juni (jeweils 20 Uhr), sowie Sonntag, 24. Juni, um 14 Uhr.