Comeback der Pfarrbühne in Neustadtl

Erstellt am 20. Februar 2022 | 06:10
Lesezeit: 3 Min
Die Vorbereitungen für die Theatergruppe laufen. Im November soll es mit „Eine eiskalte Bescherung“ im neuen Pfarrsaal losgehen.
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Wenn Corona mitspielt, wird heuer – nach dann dreijähriger Pause – wieder aufgespielt. Denn da sich die Arbeiten im Pfarrsaal dem Ende zuneigen, rückt auch das Comeback der Theatergruppe Pfarrbühne immer näher. „Die Vorbereitungen laufen und wir werden natürlich bei der Eröffnungsfeier im August mithelfen und dann auch zu proben beginnen“, verrät Regisseurin Edith Weichinger. Im November sollte es dann drei Wochen lang Aufführungen geben. Auf dem Programm steht der Weihnachtskrimi „Eine eiskalte Bescherung“, eine hochdeutsche Krimikomödie aus der Feder von Jasmin Leuthe.

„Wir hoffen natürlich ganz stark, dass Corona uns spielen lässt. Wenn es irgendwie geht, werden wir spielen. Wir lassen uns nicht unterkriegen“, unterstreicht Weichinger. Sie hofft weiters auf die vielen Stammgäste und freilich auch auf „neue“ Besucher.

„Trage das Stück schon länger mit mir“

Für Edith Weichinger stehen derzeit vorbereitende Arbeiten auf dem Programm. „Ich muss ja wissen, welche Rolle auf wen passt, welche Requisiten werden gebraucht und vieles mehr. Das Stück trage ich schon länger mit mir. Es passt ganz einfach perfekt in die Jahreszeit, weil wir ja im November spielen werden“, weiß sie. Insgesamt gibt es bei „Eine eiskalte Bescherung“ übrigens zehn Rollen zu vergeben (fünf Männer, fünf Frauen).

Gut möglich, dass dabei dann auch das eine oder andere neue Gesicht mit von der Partie ist. „Da es in der Pandemie viel Homeoffice gab, gibt’s einen Babyboom und somit könnte es sein, dass ich mich nach neuen Spielerinnen umsehen muss“, verrät Edith Weichinger und gratulierte zugleich den jungen Müttern aus der Darstellerriege.

Auf jeden Fall werde das Ambiente im neuen Pfarrsaal in Neustadtl seinen Teil zu gelungenen Aufführungen beisteuern. „Er ist sehr schön geworden, sehr heimelig. Es wurden teilweise auch Holzteile von der alten Pfarrbühne, der Scheune, wo früher gespielt wurde, wieder eingebaut. So ist das Ursprüngliche wieder vorhanden.“

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