Theater-Premiere: Improvisation ist alles

Erstellt am 12. März 2015 | 06:15
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Foto: NOEN, Schlemmer
Max Mayrhofer und Susanne Leonhartsberger zeigen ab 13. März ihr selbst geschriebenes Stück „Gemeinsaum“.
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„Gemeinsaum“ verspricht Vieles zu sein: eine Beziehungsgeschichte voll Liebe, Witz, Spannung, Drama und Tragödie. Doch eines ist es sicherlich nicht: „normales“ Theater.

„Punkt, wo man sich fragt, wo will die Geschichte hin?“

Das beweist alleine schon die Entstehungsgeschichte des Stücks. Unter der Regie von Christian Suchy (er führte auch Regie bei „Dea widaspenstigen Zähmung“ 2012 in Waidhofen) erarbeiteten die Schauspieler Max Mayrhofer und Susanne Leonhartsberger selbst eine Geschichte, völlig frei von Vorgaben, nur mittels Improvisation.

„Das Interessante an dieser Art eine Geschichte zu schreiben ist, dass man immer wieder an den Punkt kommt, wo man sich fragt, wo will die Geschichte hin?“, erklärt Regisseur Christian Suchy. „Dann entstehen Geschichten, die teilweise im Widerspruch zu dem stehen, was wir denken.“

Max Mayrhofer fügt hinzu: „Wir haben uns durch unsere angenommenen Rollen Antworten auf diese Fragen gegeben und so hat sich das Stück entwickelt.“

Stück in Mundart, Premiere diesen Freitag in Amstetten

So viel sei zu „Gemeinsaum“ vorab verraten: Emilia, Sängerin in einem früheren Leben, trifft schicksalshaft auf Taxifahrer Karli, der zwar viel weiß, sich aber schwer tut, auf den Punkt zu kommen. Es ist ein Stück in Mundart, bei der eine zentrale Frage im Mittelpunkt steht: „Kauma wen findn, ohne dass ma wen gsuachd hod?“

Die Premiere findet am Freitag (13. März) um 19.30 Uhr, in Amstetten im Kulturhammer Koplarn statt. Weitere Termine im Koplarn: 18., 19., 20., 27. und 28. März, Tickets unter www.ticketbox.at . In Waidhofen gibt es eine Aufführung am 25. März, 20 Uhr, im Rittersaal des Rothschildschlosses. Tickets im Tourismusbüro Waidhofen, tourismus@waidhofen.at.

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