Spatenstich für Reha-Zentrum in Amstetten ist erfolgt

Erstellt am 17. März 2022 | 14:49
Lesezeit: 3 Min
2023 soll das neue Reha-Zentrum am ehemaligen Bahnhofsgelände seine Pforten öffnen.
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Schon im Juli 2020 wurden erste Pläne für das rund 3.500 m² große Projekt präsentiert und die Inbetriebnahme war ursprünglich für 2021 geplant. Doch die Pandemie hat durch längere Wartezeiten auf Baugenehmigungen und erforderliche Umplanungen das Projekt verzögert.

Am Mittwoch der Vorwoche war es nun aber soweit. Der Spatenstich ist erfolgt und mit dem Bau kann begonnen werden. „Dieses Therapiezentrum wird eines der modernsten in ganz Österreich und ist ein wichtiger Schritt in der physikalischen Medizin. Durch die zusätzlichen Räumlichkeiten werden wir außerdem Forschungsschwerpunkte wie beispielsweise die Unterwassertherapie vorantreiben können“, sagt Primar Helmut Kern, der seit 1993 das Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation in der Eggersdorfer Straße betreibt.

Das Gebäude leitet das Quartier A des zukünftigen Immobilienprojekts ein“ christian Haberhauer Bürgermeister Amstetten

Der Neubau am ehemaligen Bahnhofsgelände gegenüber dem Interspar ist dringend erforderlich, weil es dem alten Therapiezentrum an Größe und an Parkplätzen mangelt. Zudem hat der neue Standort aufgrund der Nähe zum Bahnhof eine gute Verkehrsanbindung, eine kurze Entfernung zum Landesklinikum Amstetten, ist gut frequentiert und es werden weitere Arbeitsplätze geschaffen.

In der Eggersdorfer Straße sind derzeit 27 Mitarbeiter beschäftigt, am neuen Standort soll ihre Zahl auf über 40 anwachsen. „Vor zwei Jahren haben wir begonnen, das Projekt zu planen. Der Bau des Therapiezentrums ist ein Meilenstein für die Gesundheit und für Amstetten. Das Gebäude leitet außerdem das Quartier A, das zukünftige Immobilienprojekt am Areal des ehemaligen Bahnhofgeländes Amstetten ein“, sagt Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer.

In der ersten Bauphase mit einer Investitionssumme von zehn Millionen Euro, die von einer privaten Investorengruppe finanziert wird, wird der untere Gebäudeblock errichtet. In der Bauphase 2 soll ein zweiter Block auf den ersten aufgesetzt werden, getrennt durch einen Terrassen- und Gartenbereich. Er soll Wohnungen und Büros, enthalten. Da müssen zuvor aber noch mehrere Hürden beseitigt werden, auch solche, die das Raumordnungsgesetz vorgibt.

Ein großes Lob für das vorliegende Projekt richtet Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer an Architekt Jörg Stadelbauer.

Wenn der Zeitplan eingehalten werden kann, wird die Fertigstellung des Therapiezentrums bereits im Frühjahr 2023 erfolgen. In den neuen Räumlichkeiten des Ambulatoriums für Physikalische Medizin werden physikalische Therapien, Diagnostik und ambulante Rehabilitationen bei Beschwerden des Bewegungs- und Stützapparates, der Neurologie, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei Stoffwechsel-Erkrankungen durchgeführt.

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