261 Tiere konnten gerettet werden. Der Tierschutzverein Region Amstetten zieht eine eindrucksvolle Bilanz und bittet die Gemeinden um Unterstützung.

Erstellt am 13. Februar 2017 (07:40)
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Foto: Herbert Pfarrhofer (APA)
NOEN, HERBERT PFARRHOFER (APA (Pfarrhofer))

Kürzlich fand im Gasthaus Kraus die jährliche Hauptversammlung des Tierschutzvereins Region Amstetten statt. Dass die Tierfreunde auch im Vorjahr alle Hände voll zu tun hatten, belegte Obmann Ernst Hausleitner mit eindrucksvollen Zahlen (siehe unten).

Amstetten unterstützt als einzige Mostviertler Gemeinde

Der Tierschutzverein Region Amstetten finanziert sich hauptsächlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. „Der Großteil der Ausgaben sind jedoch Tierarztkosten, das Geld ist leider immer knapp. Daher gilt mein Dank auch der Stadtgemeinde Amstetten, die als einzige von 34 Gemeinden im Mostviertel unseren Tierschutzverein unterstützt. Es wäre uns mehr als geholfen, wenn jede der restlichen 33 Gemeinden auch nur zehn Euro im Monat für den Tierschutz spenden würde“, sagt Hausleitner.

Schließlich kämen die Schützlinge aus allen Kommunen. „Wir stellen fest, dass gerade in ländlichen Gegenden die Kastrationspflicht für Katzen noch nicht angekommen ist, obwohl es auch für die Tiere auf Bauernhöfen gilt. Das Ergebnis sind viele Streunerkatzen und ein elendes Tierleid“, resümiert Obfraustellvertreterin Christine Hausleitner.

Das Tierasyl im Privathaus der Familie Hausleitner platzt zeitweise aus allen Nähten, daher werden dringend Betreuungsplätze gesucht. Kontakt unter 0676/ 91 95 735.