NÖAAB-Landesobfrau: „Aus Coronazeit etwas mitnehmen“. NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister war zu Besuch im Mostbirnhaus.

Von Peter Führer. Erstellt am 25. Juli 2020 (04:46)
NÖAAB-Bezirksobmann Lukas Michlmayr, geschäftsführende NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister und Bürgermeister Hannes Pressl beim Besuch im Mostbirnhaus.
Peter Führer

Die geschäftsführende NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister stattete im Rahmen ihrer Sommertour dem Bezirk Amstetten einen Besuch ab. Dort stand unter anderem ein Pressegespräch im Mostbirnhaus mit NÖAAB-Bezirksobmann Lukas Michlmayr und Ardaggers Bürgermeister Hannes Pressl auf dem Programm.

Weitere Termine des Besuchs waren eine Projektvorstellung des Quartiers A in Amstetten sowie Gesprächstermine in Sonntagberg zum Thema Schulen und zum Thema Arbeitsmarkt in Waidhofen.

Kommunikationswege und „Dorf-Office“

„Das Ziel der Sommertour ist es, mit vielen Berufs- und Interessensgruppen ins Gespräch zu kommen“, erläuterte Teschl-Hofmeister. Dabei sei klar geworden, dass man viele Dinge aus der Coronazeit mitnehmen könne. Etwa kürzere Kommunikationswege oder das Nützen von Home Office.

Aus all diesen Gesprächen und Ideen will der NÖAAB drei bis fünf konkrete Leitlinien erstellen. Große Themen seien etwa die Digitalisierung der Schulen oder mobiles Arbeiten. „Ein Vorschlag ist, eine Art ‚Dorf-Office’ einzurichten, wo Arbeitnehmer einige Tage in der Woche als Alternative zum Home-Office, aber auch zum Pendeln arbeiten können. Das Ganze könnte eine sinnvolle Ergänzung sein“, spricht Teschl-Hofmeister eine konkrete Idee an. „Viele haben zuhause vielleicht nicht die Möglichkeit für Home Office. Das wäre eine bereichernde Variante“, ist auch NÖAAB-Bezirksobmann Lukas Michlmayr sicher.

Einige waren sich alle Vertreter darüber, dass die Kurzarbeit einen großen Anteil daran hatte, dass die Arbeitslosenzahlen nicht massiv in die Höhe schnellten. „Es gibt aber große Befürchtungen, dass sich die Situation im Herbst verschlimmert“, sagt Michlmayr. Er appelliert, dass es für die Bewältigung der Krise eine internationale weltweite Zusammenarbeit brauche.

Übrigens: Der NÖAAB hat im Bezirk knapp 5.500 Mitglieder. Einzig in den Gemeinden Ennsdorf, Kematen, St. Georgen am Reith, Sonntagberg und Hollenstein gibt es noch keine Ortsgruppe. „Wir wollen aber auch diese weißen Flecken bald befüllen“, verrät Michlmayr.