„Tunnel notwendig“

Erstellt am 05. Februar 2013 | 00:00
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Bilanz und Ausblick / Landeshauptmannstellvertreter Sobotka über den Wohnbau im Bezirk, anstehende und abgeschlossene Verkehrsprojekte.
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Von Andreas Kössl

BEZIRK / ÖVP-Landeshauptmannstellverterter und Finanzlandesrat Wolfgang Sobotka zog Bilanz über den geförderten Wohnbau in den Bezirken Amstetten und Waidhofen in der zu Ende gehenden Legislaturperiode. So wurden hier in den Jahren 2008 bis 2012 mit 78 Prozent Förderungsanteil im Vergleich zu 64 Prozent in Gesamtösterreich ungleich mehr geförderte Wohnprojekte realisiert. Im Bezirk Amstetten waren es rund 1.100 Eigenheime, 5.000 Eigenheimsanierungen, 1.200 Wohneinheiten, 1.160 Wohnungssanierungen und 570 Projekte „Sicheres Wohnen“, die umgesetzt wurden. Insgesamt habe das eine Investitionssumme von 820 Millionen Euro ausgelöst, so Sobotka.

Weiters wurden in den Jahren 2008 bis 2012 im Bezirk Amstetten 13.000 und im Bezirk Waidhofen 1.357 Wohnzuschüsse gewährt.

Ein zentrales Projekt in der kommenden Legislaturperiode im Ybbstal sei, so Sobotka, der Ausbau der Landesstraße B122 im Bereich Kematen/Haidhof. Dieser solle in Bälde erfolgen. Aber auch den Ausbau der B22 nach Ybbsitz möchte der Landeshauptmannstellvertreter vorantreiben. Sehr zufrieden ist er mit dem Waidhofner Citytunnel. Dieser werde rundum äußerst positiv bewertet. „Der Tunnel war für die Anrainer mehr als notwendig“, so Sobotka. Bereits mehrmals hatte sich Sobotka in jüngster Vergangenheit für die Unterschutzstellung des Ofenlochs als „Naturschutzdenkmal“ in Opponitz ausgesprochen. Dieses Ansinnen bekräftigte er nun einmal mehr. Ein Antrag sei mittlerweile auf der Bezirkshauptmannschaft eingelangt, müsse aber augrund formalrechtlicher Mängel nochmals aufbereitet werden.

Was die Gründung eines Freundeskreises für die Basilika am Sonntagberg angeht, so werde ein derartiges Projekt natürlich erst unter dem neuen Seitenstettner Abt in Angriff genommen, so Sobotka. Die Basilika soll bis zum Jahr 2018 renoviert werden.

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