Gemeinsam für „Junges Wohnen“ in Mauer. SPÖ und ÖVP denken neues Wohnbauprojekt im Ortsteil Mauer an.

Von Peter Führer. Erstellt am 17. Juli 2019 (04:34)
SPÖ
Baumeister Wolfgang Liebl, Gemeinderätin Julia Lindenhofer, Stadtrat Gerhard Riegler, Stadtrat Andreas Gruber und Vizebürgermeister Dieter Funke ziehen beim „Jungen Wohnen“ an einem Strang.

Um das Angebot an erschwinglichem Wohnraum für Junge zu erweitern, planen SPÖ und ÖVP in Mauer ein Projekt zum Thema „Junges Wohnen“. Zwischen Schmiedestraße und Amstettner Straße und neben Zeidlhofer Stahlbau hat man bereits ein Grundstück gefunden, dass sich für die Errichtung einer Wohnanlage anbieten würde.

„Junges Wohnen ist eine geförderte Wohnform, die jungen Menschen den ersten Schritt zur eigenen Wohnung aufgrund von niedrigeren Kosten ermöglichen soll. Dies soll natürlich auch im Gemeindegebiet von Amstetten zeitnah umgesetzt werden“, erklären SP-Stadtrat Gerhard Riegler und SP-Gemeinderätin Julia Lindenhofer.

„Wir sehen als ÖVP einen Wettbewerb der Wohnbauträger um dieses Projekt als geeignetes Mittel an, um einerseits die Erfahrung aus vielen Wohnprojekten in Niederösterreich einfließen zu lassen, aber auch die Chance zu bekommen, ein Vorzeigeprojekt für Amstetten und die gesamte Region zu finden“, sagt VP-Stadtrat Andreas Gruber.

Wie SP-Stadtrat Riegler betont, hat es bereits Gespräche mit der Genossenschaft „Die Siedlung“ gegeben. „Wir haben um die Ausarbeitung einiger Vorschläge ersucht. Wenn dann etwas Gefälliges dabei ist, werden wir auch mit anderen Genossenschaften Kontakt aufnehmen, um weitere Ideen zu sammeln. Denkbar ist eine geteilte Nutzung des Areals, eventuell mit einer Durchmischung der Generationen“, so Riegler.

Baubeginn für das Frühjahr 2020 anvisiert

Noch heuer soll die Detailplanung stattfinden, der Baubeginn wird für das Frühjahr 2020 anvisiert. „Wir werden noch weitere Vorschläge sammeln. Wer am Ende des Tages als Sieger hervorgeht, kann man jetzt noch nicht sagen“, sagt VP-Stadtrat Andreas Gruber.

Sowohl ÖVP als auch SPÖ betonen, dass es sich beim Projekt um ein gemeinsames Anliegen handelt. „Wer da jetzt der Urheber der Idee ist, ist irrelevant. Wichtig ist, dass etwas mit Qualität rauskommt“, unterstreicht Riegler. Und Gruber merkt an: „Wir arbeiten in dieser Sache zusammen, weil es sich um eine sinnvolle Maßnahme für die jungen Menschen handelt.“