Blumenwiesen im Stadtgebiet sichern Artenvielfalt. Im Amstettner Gemeindegebiet werden gerade neue arten- und blütenreiche Wiesen angelegt. An der Umfahrungsstraße B1 in der Nähe der Landesberufsschule wird im Rahmen der Kampagne „Wir für Bienen“ eine spezielle Bienenwiese geschaffen.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 19. Mai 2020 (10:17)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Ortsvorsteher Anton Geister, Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder, Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder und Ortsvorsteher Manuel Scherscher freuen sich schon auf die Blütenpracht der neu angelegten Wiesen.
Stadtgemeinde

Insgesamt vier Blumenwiesen entstehen in den Ortsteilen Mauer und Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth. Weiters ist die Errichtung eines Schmetterlings-Gartens geplant. Da beteiligt sich die Stadt als eine von 30 niederösterreichischen Gemeinden am LE-Projekt „Schmetterlinge fördern“, das in Kooperation mit der Aktion „Natur im Garten“ umgesetzt wird.  

Vizebürgermeister und Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder freut sich über die neuen Wiesen. „Es wird dadurch die Artenvielfalt der heimischen Fauna und Flora erhöht und wir tragen Sorge dafür, dass der Lebensraum von Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge gesichert ist.“ Der Grünpolitiker berichtet, dass die neuen Wiesenflächen auch einem vegetationsökologischen Monitoring unterzogen werden. Die Landschaftsökologin Claudia Ott von coopNatura (Büro für Ökologie und Naturschutz) begleitet alle Maßnahmen der Wiesenbewirtschaftung und –entwicklung mit fachlicher Expertise. 

Besonders berücksichtigt werden bei der Anlage der Wiesen auch Arten, die laut der Roten Liste der Weltnaturschutzunion gefährdet sind - zum Beispiel verschiedene Orchideen. Deren Vorkommen soll langfristig gesichert und bestenfalls die Population sogar wieder vergrößert werden. 

Umwelt-Gemeinderätin Michaela Pfaffeneder ist vom Nutzen der Maßnahmen überzeugt: „Denn sowohl die Neuanlage von artenreichen Wiesen als auch die Pflege der schon bestehenden Wiesen sind auch für den Klimaschutz wichtig.“