Rauchgasvergiftung: Frau tot aufgefunden

Heiße Zigarettenasche dürfte Feuer entfacht haben. 66-Jährige versuchte zu löschen und starb an einer Rauchgasvergiftung.

Erstellt am 22. Mai 2018 | 10:30
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Foto: Shutterstock.com, fotosparrow

Von Angehörigen tot aufgefunden wurde am 14. Mai eine 66-jährige Frau in ihrem Haus in der Sparkassenstraße. Da die Umstände des Todes verdächtig erschienen, übernahm das Landeskriminalamt die Ermittlungen.

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Inzwischen kann Fremdverschulden allerdings ausgeschlossen werden. Die Frau ist offensichtlich durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen.

Vermutlich hat heiße Zigarettenasche einen Glimmbrand in einem Müllsack verursacht, der auch auf einen Kasten übergriff. Die Rauchentwicklung war so groß, dass der ganze Raum und sogar die Fenster verrußt waren.

Bei Löschversuch Bewusstsein verloren

Die 66-Jährige dürfte noch selbst versucht haben, den Brand mit einer nassen Decke zu löschen, dabei aber das Bewusstsein verloren haben.

Als die Frau den Angehörigen, die zum Haus kamen, nicht öffnete, wollten diese durch die Fensterscheiben ins Innere schauen. Durch den Ruß, der auf der Innenseite auf den Scheiben klebte, war das aber nicht möglich. Daraufhin alarmierten sie die Polizei und die Feuerwehr.

Für die 66-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Todesursache dürfte eine Kohlenmonoxidvergiftung gewesen sein. Das Feuer war offenbar von selbst wieder erloschen.