Polizei rettete Hund von Westautobahn bei Viehdorf

Erstellt am 12. Mai 2021 | 06:02
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Die Obfrau des Tierschutzvereins Ybbstal, Sabine Offenberger, nahm sich um den Findelhund an.
Foto: Tierschutzverein Ybbstal, Tierschutzverein Ybbstal
Polizei konnte Tier, das bei Viehdorf (Bezirk Amstetten) auf dem Pannenstreifen Richtung Wien lief, einfangen.
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Zu einem tierischen Einsatz kam es am Sonntag, 2. Mai. Ein vermutlich ausgesetzter Hund war beim Autobahn-Parkplatz Viehdorf unterwegs. Da-raufhin wurde die Autobahnpolizei alarmiert.

Diese rückte aus, um den Hund aus der Gefahrenzone zu bergen. „Der Hund lief dann über einen Kilometer großteils auf dem Pannenstreifen Richtung Wien. Die Autos sind zum Glück sehr langsam gefahren. Schließlich hat sich das Tier hinter einem Auto versteckt und wir konnten es mit einer Hundefangstange einfangen“, erinnert sich Polizist Gerhard Schalhaas an den Einsatz zurück. Insgesamt ging der Zwischenfall glimpflich aus.

Der unkastrierte Rüde wurde schließlich vom Tierschutzverein Ybbstal abgeholt und erholte sich von den Strapazen. „Er ist geimpft und registriert worden. Jetzt gibt es eine gesetzliche Wartezeit von 31 Tagen, in denen sich der Besitzer melden kann. Danach können wir dem Hund ein neues Zuhause suchen“, erklärt Sabine Offenberger vom Tierschutzverein. Das Tier sei zugänglich und erfreue sich bester Gesundheit. Laut Chip-Nummer stammt der Rüde übrigens aus Serbien.

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