Schule stand vor Überflutung

Erstellt am 03. Februar 2022 | 09:03
Lesezeit: 2 Min
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Das verstopfte Becken hätte beinahe für eine noch größere Katastrophe gesorgt.
Foto: Reinhard Tagwerker
Unbekannte Person verstopfte Abfluss bei Waschbecken und drehte Wasser auf. Tat wurde noch rechtzeitig entdeckt.
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An einer kostspieligen Katastrophe schrammte man gestern Mittwoch in der Mittelschule Ardagger vorbei. Ein Unbekannter oder eine Unbekannte verstopfte um etwa 18 bis 19 Uhr ein Waschbecken im Mädchen WC. Zudem drehte er oder sie das Wasser auf. Es folgte eine Überflutung des WCs und des Gangbereiches.

Ardagger  Schule stand vor Überflutung
Foto: Reinhard Tagwerker

Zufällig wurde die Tat aber noch entdeckt, bevor der Schaden noch größer ausfiel. Ansonsten wären die Erdgeschoßfläche sowie der Turnsaal zwischen Mittel- und Volksschule geflutet worden. 

„Das wäre dann ein Schaden in ‚Hundertausenderhöhe‘ gewesen. Den- oder diejenige, die hier bewusst den Schaden verursachen wollte, bitten wir um rasche Meldung beim Direktor. Einer bewussten Schädigung öffentlicher Anlagen müssen wir leider sehr konsequent nachgehen. Eigenes Einsehen des Fehlers und die Selbstmeldung des Fehlverhaltens kann noch zu einer Milderung beitragen“, erklärt Bürgermeister Hannes Pressl.

Für ihn sei die Art und Weise dreist. "Man muss einmal in ein öffentliches Gebäude gehen und bewusst etwas zerstören", zeigt Pressl kein Verständnis. Es sei eine Grenze überschritten worden. "Das jemand anderen einfach so Schaden zufügen will, das geht einfach nicht. Der Wille dahinter, anderen Böses zu tun, den kann ich einfach nicht nachvollziehen", sagt Pressl.  

Er betonte zudem, dass heute die Kameraauswertungen und die Meldung an die Polizei erfolgen würden

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