Keine Razzien bei GDA-Entsorgungspartnern . In den letzten Tagen hat die Bundeswettbewerbsbehörde bekanntgegeben, dass bei Entsorgungsunternehmen in Österreich Razzien durchgeführt werden, weil der Verdacht von Preisabsprachen und Kartellbildungen besteht. Entsorgungsfirmen die Auftragnehmer und Partner des Gemeinde Dienstleistungsverbandes der Region Amstetten sind, sind nicht betroffen.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 19. März 2021 (20:18)
GDA-Obmann Anton Kasser fühlt sich durch die Entwicklung der letzten Tage und Razzien bei großen Entsorgungsunternehmen, darin bestätigt, in der Region Amstetten bei der Abfallentsorgung auf regionale Partner zu setzen.
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GDA-Obmann Anton Kasser fühlt sich durch die Entwicklung der letzten Tage und Razzien bei großen Entsorgungsunternehmen, darin bestätigt, in der Region Amstetten bei der Abfallentsorgung auf regionale Partner zu setzen.
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"Eine erste Rückfrage bei den direkten Vertragsnehmern des GDA wie Firma Baier, Firma Hasenöhrl, Stadtgemeinde Amstetten, Firma Fuchsluger sowie der ARGE Kompost hat ergeben, dass bei keinem unserer direkten Partner, Maßnahmen der Bundeswettbewerbsbehörde gesetzt wurden. Damit ist auch zum derzeitigen Zeitpunkt auszuschließen, dass durch Wettbewerbsverzerrungen aufgrund von unsachgemäßen Preisabsprachen Bürger der Region Amstetten finanziell geschädigt wurden", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des Dienstleistungsverbandes.

Der GDA versuche seit Jahrzehnten mit Firmen, die regional und lokal tätig seien, eine regionale Auftragspartnerschaft zu leben. Damit würden Arbeitsplätze geschaffen und es würden möglichst viel der eingehobenen Müllgebühren wieder in der Region ausgegeben. "Dieser Weg, großteils unabhängig von groß strukturierten Unternehmen, zeigt sich auch in dieser Situation wieder als sehr positiv", erklärt man beim GDA.