Feuerinferno im Landesklinikum Mauer: Patient schuldig. Patient des Landesklinikums Mauer musste sich vor Gericht in St. Pölten wegen einem Brand in einem Zimmer verantworten. Ihm wurde vorgeworfen seine Bettdecke absichtlich in Brand gesteckt zu haben. Neun weitere Patienten mussten damals evakuiert werden.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 30. Juli 2020 (13:53)
Feuer in einem Patientenzimmer im Landesklinikum Mauer.
FF

Schockmoment im Landesklinikum Mauer: Lodernde Flammen schlugen dem Personal aus dem Patientenzimmer entgegen. Neun zu betreuende Personen der Psychatrischen Abteilung mussten damals evakuiert werden. Jetzt musste sich der Verdächtige vor dem Landesgericht St. Pölten verantworten. 

Der 38-Jährige soll laut Anklage absichtlich ein Flammeninferno verursacht haben, indem er seine Bettdecke in Brand steckte. "Sie haben mit einem Feuerzeug hantiert, wären sie zurechnungsfähig müsste man sie wegen Brandstiftung anklagen", so der Staatsanwalt. Zum Glück ist bei dem Brand niemand verletzt worden. 

Der Richter und die Schöffen mussten nun aufgrund der Tat entscheiden, ob der Mann in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen wird. Ihr Urteil fiel eindeutig mit "Ja" aus.