Kampf gegen die Raser in Ferschnitz. Anrainer klagen über zu schnelle Autofahrer an der Ferschnitzer Hauptstraße. Gemeinde hat Überprüfungen beantragt, bis zu einer Entscheidung wird es aber noch dauern.

Von Peter Führer. Erstellt am 14. Dezember 2020 (06:29)
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An der Hauptstraße in Ferschnitz wird oft zu schnell gefahren. Anrainer hoffen auf verkehrstechnische Maßnahmen.
Führer

Immer wieder kommt es vor, dass Autofahrer auf der Hauptstraße zu schnell unterwegs sind. Das sorgt bei Anrainern für Unmut. Das Problem habe man auch bereits öfters der Gemeinde und Vertretern der Polizei gemeldet, schildert ein betroffener Anrainer.

Bürgermeister Michael Hülmbauer ist sich der für viele unzufriedenstellenden Situation bewusst. „Wir haben Kontakt mit der Verkehrskommission aufgenommen und auch einen Schutzweg beim Spielplatz sowie eine Verkehrsüberprüfung beantragt. Coronabedingt wird es leider noch dauern, bis es hier zu Geschwindigkeits- oder Verkehrsüberprüfungen kommen wird“, erklärt er. Derzeit seien eben alle Ressourcen der zuständigen Behörden mit der Coronavirus-Pandemie beschäftigt. „Ich hoffe, dass es im Jänner oder Februar Entscheidungen gibt. Wir bleiben jedenfalls am Drücker, das Problem, dass zu schnell gefahren wird, ist uns bewusst“, sagt Hülmbauer.

Ob und welche Maßnahmen gesetzt werden, entscheidet dabei nicht die Gemeinde, sondern liegt an den Empfehlungen der Verkehrsjuristen und dem Land Niederösterreich. Möglich wären zum Beispiel ein mobiles Radar oder mehr Polizeipräsenz. Neben der Hauptstraße ist auch die Verkehrssituation in Senftenegg für die Anrainer eine Belastung. „Da ist es eigentlich noch ärger, weil nicht nur zu schnell gefahren wird, sondern es auch eine starke Frequenz und viel Lkw-Verkehr gibt. Auch hier haben wir bereits Überprüfungen beantragt“, berichtet Hülmbauer.