Radbasisnetz in Winklarn: Alte Wege, neue Verbindungen

Erstellt am 27. März 2022 | 06:38
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeisterin Sabine Dorner-Leyerer, Martin Deinhofer (Projektkoordinator IKW), Bernhard Zehetgruber (NÖ.Regional Mobilitätsmanagement) und Wolfgang Voglauer (Geschäftsführer IKW) besprachen die Pläne.
Foto: NÖ.Regional/Zehetgruber
Planungen in Winklarn abgeschlossen. Umsetzung soll 2023 starten.
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Derzeit laufen in ganz Niederösterreich – begleitet durch NÖ.Regional – gemeindeübergreifende Radbasisnetzplanungen, um die notwendige Radweginfrastruktur für die nächsten Jahre festzulegen. Die Gemeinde Winklarn schließt in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro IKW diesen Planungsprozess bereits ab. Anfang Jänner fanden bereits Arbeitssitzungen zur Radbasisnetzplanung statt.

In der Vergangenheit wurden mehrmals Umfragen durchgeführt, die das Thema Radfahren thematisierten. Auch aufgrund der Tatsache, dass Winklarn vor einigen Jahren beim Radgrundnetz mitgearbeitet hat, gab es gute Grundlagen für die rasche Fertigstellung der Radbasisnetzplanung.

Die bereits bestehenden Radwege und Begleitwege und sämtliche Wünsche und Anfragen der Gemeindebürger sind eingearbeitet und wurden an das Planungsbüro IKW weitergegeben. Ziel ist es, die einzelnen Rotten innerhalb des Gemeindegebietes zu verbinden, bereits bestehende Wege aufzuzeigen und Verbindungen nach Amstetten, Ulmerfeld und Neuhofen umzusetzen.

Priorität haben dabei – neben der Erhöhung des Sicherheitsgefühls für Radler im Ortskern – Lückenschlüsse in der Amstettnerstraße, die Verbindung mit dem Mittelschul- und Arbeitsstandort Hausmening sowie eine sichere Anbindung von Hart und dem Sonnenpark mit vielen jungen Familien, ans Ortszentrum. Ebenso sollen Maßnahmen beim Knotenpunkt Schaffenfeld umgesetzt und eine Radfahrachse in die Gemeinde Neuhofen sowie in die jeweiligen Ortsteile von Amstetten geschaffen werden. Wie die konkreten Anbindungen an Amstetten sind, hängt von der derzeit laufenden Amstettner Radumfrage ab.

„Ziel soll sein, mit guten Radwegeverbindungen das eine oder andere Auto stehen zu lassen und kurze Wege mit dem Rad zu erledigen. Von Winklarn nach Amstetten und retour ist dies aufgrund der Ebene sehr gut möglich“, ist Bürgermeisterin Sabine Dorner-Leyerer überzeugt.

An die Umsetzung soll es – nach abgeschlossenem Planungsprozess der gesamten Potenzialregion, der noch für heuer anvisiert wird – ab 2023 gehen. „Es gibt Prioritäten, die erste ist sicher eine Verbindung von Schaffenfeld nach Amstetten“, sagt Bürgermeisterin Dorner-Leyerer.

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