St. Georgen/Ybbsfelde: Radweg entschärft Gefahrenstelle. Die Gesamtkosten von 560.000 Euro wurden vom Land NÖ (60%) und Marktgemeinde (40%) finanziert.

Von Otmar Gartler. Erstellt am 16. Juni 2021 (05:20)
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Freuten sich über die Fertigstellung (von links): Vizebürgermeisterin Gerlinde Fink, Günther Kastner (Firma Landsteiner), Pfarrer Lorenz Pfaffenhuber sowie Thomas Wiesmann (NÖ Straßenbauabteilung 6), Bürgermeister Christoph Haselsteiner, Adalbert Haydn und August Stamminger (beide Firma Lang), Landesrat Ludwig Schleritzko, Franz Stiedl (Leiter NÖ Straßenbauabteilung 6) und Sebastian Zögernitz (Firma Traunfellner).
Otmar Gartler, Otmar Gartler

Ein Vorzeigeprojekt – die Errichtung eines Radweges mit einer Brücke über den Seiseneggerbach und Querung der B1 als Unterführung – konnte vergangene Woche feierlich eröffnet werden. Die Segnung des Bauwerks nahm Pfarrer Lorenz Pfaffenhuber vor.

Das steigende Verkehrsaufkommen auf der B1 führte in den vergangenen Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen, weswegen die Straße nur noch ungern von Fußgehern und Radfahrern überquert wurde. Deshalb entschloss sich die Gemeinde, eine sichere Querungsmöglichkeit in St. Georgen zu errichten.

Fahrradbrücke über Seiseneggerbach

Dabei entstand eine Fahrradbrücke über den Seiseneggerbach samt Unterführung der B1, welche nun die Ortsteile Leutzmannsdorf und Herrmannsdorf mit der Ortsmitte St. Georgen verbindet und eine sichere Querungsmöglichkeit bietet. Doch nicht nur die Einwohner profitieren vom fertiggestellten Projekt. Zusätzlich ergibt sich durch die neue Querung ein Anschluss an die Mostbaron-Radroute sowie den Ybbstalradweg, wodurch das Gemeindezentrum nun auch für den touristischen Radverkehr erreichbar ist.

Eröffnung mit Ludwig Schleritzko

Zur Eröffnung durfte Bürgermeister Christoph Haselsteiner die Anrainer, Grundstücksbesitzer, Gemeinderäte und Vertreter der am Projekt mitwirkenden Firmen sowie Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko begrüßen. Sein besonderer Dank galt dem Land, den mitwirkenden Firmen und den Anrainern und Grundeigentümern. „Wir haben uns als Ziel gesetzt, den Anteil der zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege innerhalb der nächsten Jahre zu verdoppeln. Um dieses Ziel umsetzen zu können, benötigt es auch die richtige Infrastruktur“, betonte der Landesrat.

Entlang des neuen Weges wurde eine Baumallee gesetzt und Sonnenblumen gepflanzt, welche, sobald sie blühen, von den Gemeindebürgern gepflückt und mit nach Hause genommen werden können.