Gelungenes „Rendezvous“ im Schloss Ulmerfeld. Im Schloss Ulmerfeld werden Werkblöcke von Leopold Kogler und Martin Veigl gezeigt. Die Besucher bei der Vernissage am Donnerstagabend waren beeindruckt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. April 2019 (04:02)
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Bei der Ausstellungseröffnung (von links): Kulturstadträtin Elisabeth Asanger, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Martin Veigl, Leopold Kogler und Kunsthistorikerin Elisabeth Voggeneder.
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Leopold Kogler und Martin Veigl verbindet eine Freundschaft und nun stellt das Schloss Ulmerfeld die beiden Künstler aus und zeigt Verbindendes wie Gegensätzliches. „Die Darstellungen seiner imaginären Landschaften balancieren auf dem schmalen Grat zwischen Landschaftsmalerei und Abstraktion – je nach Standpunkt und Vorstellung des Betrachters“, sagt Elisabeth Voggeneder, die die Eröffnungsrede zur Ausstellung hielt, zu den Großformaten von Leopold Kogler.

Inspirationen, aus der Natur geschöpft

Er zeigt auch einen kleinen Ausschnitt aus seiner gegenwärtigen künstlerischen Arbeit, die von der Natur inspiriert ist, neben farbkräftigen, abstrakten „Star Lights“ und den pastellfarbigen „Folia“. Das Werk ist vielfältig. Er mache immer wieder Ausflüge in andere Techniken, kehre aber immer wieder zur Malerei zurück, sagt Kogler.

Martin Veigl ist Zeichner und Maler. Dicht und ins Ungegenständliche verzerrt sind seine surreal anmutenden Werke der Serie „Overflow“.

Explizit expressive Szenen fehlen, aber das Verdichtende und Flüchtige schwingt in seinen Werken permanent mit, unaufdringlich und oft verstärkt durch die intensiven Farben. Besonders beeindruckend sind Veigls Einblicke in die Großstadt wie „urban theatre“ oder „urban flow“.