Bäume für das soziale Klima in Euratsfeld. Das Euratsfelder Zentrum wird grüner. Am Bäckerberg pflanzt man eine Allee.

Von Peter Führer. Erstellt am 23. Oktober 2020 (05:46)
Blicken den Verschönerungsmaßnahmen erfreut entgegen (von links): Andreas Haag, Elisabeth Mock, Andreas Ennser, Wilhelm Katzengruber, Sabine Gassner, Rita Gabler, Johann Wagner, Maria Winkler und Alois Graf.
Peter Führer

Die Gemeinde erhält in vielen Bereichen einen neuen, „grünen“ Anstrich. So stehen in naher Zukunft diverse Baumpflanzaktionen auf dem Programm. Begleitet werden all die Projekte von Natur-im-Garten. Der Gemeinderat hat die finanziellen Mittel bereits freigegeben. Ein Herzstück ist das Pflanzen einer Baumallee entlang der Gafringstraße den Bäckerberg hinauf. „Hier werden zwölf Bäume gepflanzt. Dazu kommen noch einmal vier bis sechs Bäume im Ortszentrum“, erklärt Andreas Haag, Obmann des Vereins Schönes Euratsfeld.

Euratsfelder Mostbirne soll Comeback feiern

Spannend wird es bei der Baumauswahl. Zum einen wird am Bäckerberg die Stadtbirne gepflanzt. Diese Sorte ziert bereits den Ortsplatz bei der Raiffeisenbank/Spar. Zum anderen überlegt man, ob man beim Kreisverkehr ein besonderes Highlight setzt. So gibt es die Sorte „Euratsfelder Mostbirne“. Diese taucht bereits 1906 bei der Beschreibung der österreichischen Mostbirnen durch die Österreichische Obstbau- und Pomologengesellschaft auf. „Andreas Ennser ist bereits auf der Suche nach Baumschulen, die diese Mostbirne noch führen. Wir möchten beim Kreisverkehr zwei bis drei dieser Bäume pflanzen“, betont Haag.

Im Zuge der Neugestaltung des Marktplatzes bringt man zusätzlich zu einem Ahornbaum insgesamt etwa 25 Meter Blumenrabatte mit blühenden, bienenfreundlichen Pflanzen an. Beim VCU-Platz nahe der Begegnungszone Gafringbach sollen weiters künftig eine Stadtplatane und zwei Maronibäume sowie eine Vogelnährgehölzhecke mit 50 Laufmetern zur Erholung und zum Verweilen einladen. All diese Maßnahmen sollen nämlich nicht nur das allgemeine (Umwelt)-Klima verbessern, sondern auch das „Soziale Klima“ und den Austausch der Gemeindebürger fördern. „Wir wollen Möglichkeiten schaffen, wo man sich gerne trifft“, erklärt Haag. Angedacht ist auch, am Marktplatz Rankgitter anzubringen. Diese gelten als hitze- und schallschluckend.