Video-Überwachung im Parkhaus ist in Betrieb

Erstellt am 04. Jänner 2011 | 00:00
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
ams01ams_parkdeck_video
Foto: NOEN
ABHILFE / Vandalenakte sind praktisch an der Tagesordnung: Stadt will dem nun endgültig einen Riegel vorschieben.
Werbung

ams01ams_parkdeck_video
Freuen sich über die neue Videoüberwachung im Parkhaus Eggersdorf: Stadtbauamtsdirektor DI Manfred Heigl und Martin Herndl von den Amstettner Stadtwerken.KOVACS
Foto: NOEN

VON HERMANN KNAPP

AMSTETTEN / Pünktlich mit Jahresbeginn ging im Parkhaus Eggersdorf die neue Videoüberwachungsanlage in Betrieb. Sie soll künftig Vandalenakte unterbinden oder zumindest helfen, die Täter auszuforschen.

Denn das Beschmieren der Wände und die Verschmutzung der WC-Anlagen sind in diesem Parkhaus praktisch an der Tagesordnung.

Krimineller Gipfel im März des Vorjahres: Unbekannte Täter knackten 18 Autos. Sie schlugen die Seitenscheiben ein und rafften Navigationsgeräte, Handys und Wertgegenstände an sich. Gesamtschaden: Rund 20.000 Euro.

Regelmäßige Kontrollen  schreckten Vandalen nicht

Zwar führten Polizei und Stadtpolizei regelmäßig Kontrollen durch - doch davon ließen sich Diebe und Rowdys nicht abschrecken. „Um dem Vandalismus ein Ende zu setzen, hat sich der Gemeinderat daher entschlossen, Videokameras installieren zu lassen, mit denen sich das viergeschoßige Parkhaus flächendeckend überwachen lässt“, berichtet Bauamtsdirektor DI Manfred Heigl. Nur auf diese Weise wären die Probleme in den Griff zu bekommen. Dass eine Überwachungsanlage hilft, zeigt sich in der Parkgarage beim Bahnhof. Dort wurde gleich beim Bau eine Videoanlage in stalliert und dort kommt es kaum zu Vandalenakten.

Die Kameras sollen natürlich auch die Sicherheit der Autofahrer und vor allem der Autofahrerinnen erhöhen, die im Parkhaus in der Eggersdorferstraße ihre Autos abstellen.

Die Kosten für die Anlage sind beachtlich: Rund 72.000 Euro lässt sich die Stadt die Überwachung der Parkgarage kosten.

Werbung