Arbeiterkammer Amstetten: 3,2 Millionen für Mitglieder erreicht

Erstellt am 11. März 2022 | 05:57
Lesezeit: 2 Min
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Der Arbeiterkammer-Bezirksstellenleiter Robert Schuster und seine Kollegen konnten sich im Jahr 2021 nicht über Arbeitsmangel beklagen.
Foto: Knapp
Arbeiterkammer hatte auch im Jahr 2021 viel zu tun, um die Rechte der Dienstnehmer im Bezirk zu wahren.
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Schon öfter musste die Arbeiterkammer gegen einen Tankstellenbetreiber im Bezirk vor das Arbeits- und Sozialgericht in St. Pölten ziehen, um Ansprüche für Dienstnehmer einzuklagen – auch im Vorjahr wieder: „Ein Angestellter hat nach seiner Kündigung keine korrekte Abrechnung erhalten und einige Ansprüche blieben offen. Wir haben beim Dienstgeber mehrmals urgiert. Die Folge waren aber nur haltlose Beschuldigungen gegen den Dienstnehmer. Daher blieb uns in diesem Fall nur der Weg zum Gericht“, berichtet Arbeiterkammer-Bezirksstellenleiter Robert Schuster. Dieses gab der Klage statt und der Dienstnehmer bekam noch 3.300 Euro ausbezahlt.

Es war bei Weitem nicht die einzige erfolgreiche Intervention der Arbeiterkammer. Insgesamt hat sie im Jahr 2021 für Arbeitnehmer (inklusive Arbeitnehmerveranlagung und Insolvenzvertretung) 3,2 Millionen Euro hereingebracht. Wie wichtig die regionale Beratungsstelle in Amstetten ist, zeigt die Zahl der Arbeitnehmer, die im Jahr 2021 mit ihr in Kontakt getreten sind, nämlich mehr als 22.000. „Manchmal ging es nur um rasche Auskünfte zur Kurzarbeit, einvernehmlicher Lösung von Dienstverhältnissen, Kündigung, Quarantänebestimmungen, Homeoffice oder Freistellung wegen der Kinderbetreuung.

In 7.933 Fällen brauchten die Menschen aber auch weiterführende Beratung durch die AK-Experten“, berichtet Schuster.

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