Kindergarten in Oed bald zu klein. Im Herbst wird in Oed eine provisorische dritte Gruppe in der Volksschule eingerichtet, doch in der Gemeindestube wälzt man bereits Pläne für einen Zubau.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 03. März 2021 (04:48)
Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Kindergartenpädagogin Michaela Schoder, Kindergartenleiterin Lisa Tatzberger, Vizebürgermeister Martin Kattner und Volksschuldirektorin Nina Rücklinger (von links) freuen sich über die gelungene Sanierung.
Gemeinde

Kaum ist die Sanierung des Kindergartens abgeschlossen, muss die Gemeinde schon über die Errichtung einer dritten Gruppe nachdenken. „Wir haben für kommenden Herbst so viele Anmeldungen, dass wir die Kinder in zwei Gruppen nicht mehr unterbringen. Das liegt auch daran, dass die Eltern inzwischen schon für mindestens 80 Prozent der Zweieinhalbjährigen einen Platz beanspruchen“, sagt Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer.

Geplant ist nun, vorerst in der Volksschule eine dritte Gruppe einzurichten. Dort werden derzeit die Kinder der vier Schulstufen ja noch in zwei Klassen unterrichtet. „Aber auch da zeichnet sich ab, dass wir bald drei Klassen brauchen werden. Bis dahin müssen wir für den Kindergarten eine Lösung finden“, sagt die Ortschefin.

Beim Land hat sie bereits den Bedarf angemeldet und es wird demnächst eine Kommission nach Oed kommen, um das zu prüfen. Denkbar ist für Hinterholzer der Bau einer zusätzlichen Gruppe im Garten beim bestehenden Kindergarten oder eine Einmietung am Standort des Nefischerhauses, wo die Genossenschaft MBG ja ein großes Wohngebäude errichten wird.

Die Sanierung des Gebäudekomplexes Volksschule und Kindergarten ist inzwischen abgeschlossen. Vor allem wärmetechnisch wurde die Anlage auf neuesten Stand gebracht, das Dach wurde erneuert und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Im Kindergarten wurde die Bodenkonstruktion erneuert und eine Fußbodenheizung eingebaut. Auch der Turnsaal wurde thermisch saniert und die Fenster wurden getauscht. Gesamtkosten: mehr als eine Million Euro.