Bürgermeister Schlöglhofer: „Es gibt noch viel zu tun“. Bürgermeister Martin Schlöglhofer und seine ÖVP hoffen, dass die Bürger die Arbeit der letzten Jahre belohnen, und wollen auch in Zukunft auf Gemeinsamkeit setzen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 08. Januar 2020 (01:23)
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VP-Spitzenkandidat Martin Schlöglhofer.
kommunikationsagentur. sengstschmid

„Mir liegt es fern, die Wahlwerbung als Kampf zu bezeichnen. Denn bei einem Kampf gibt es immer Verlierer und verbrannte Erde und das will ich in Aschbach nicht“, sagt Bürgermeister Martin Schlöglhofer von der ÖVP. Er hebt die gute Zusammenarbeit aller Fraktionen hervor (über 90 Prozent der Beschlüsse wurden einstimmig gefasst) und wünscht sich, dass jede Partei in den kommenden Wochen in sachlicher Form ihre Ziele und Erfolge darstellt. „Dann liegt es an den Wählern, zu entscheiden, wem sie es zutrauen, Aschbach in eine gute Zukunft zu führen.“

Die ÖVP tritt mit 43 Kandidaten zur Wahl an, davon sind 18 zum ersten Mal dabei, die Hälfte ist unter 40 Jahre alt, der Frauenanteil beträgt ein Drittel. Das Spitzenteam ist weitgehend unverändert. Nummer zwei auf der Liste ist natürlich wieder Vizebürgermeister Gottfried Bühringer. Auf ein konkretes Wahlziel will sich Schlöglhofer nicht festlegen. „Wir wollen unsere 12 Mandate halten, weil wir sonst die absolute Mehrheit verlieren würden, darüber hinaus freuen wir uns über jeden Zugewinn“, erklärt der Bürgermeister.

Schlöglhofer betont, dass in Aschbach in den letzten Jahren viel geschehen sei und wichtige Weichen gestellt wurden. Als Beispiel dafür nennt er die Baulandentwicklung. „Wir haben da versucht, nicht große neue Flächen aufzureißen, sondern schon gewidmete Gründe zu verwerten. Sehr wichtig ist da natürlich das Ragerfeld, denn das sind 3,5 Hektar gewidmetes Bauland, die wir einer Bebauung zuführen.“

Aber auch große Projekte wie etwa die Schulsanierung oder der Bau der Trinkwasserleitung in Krenstetten wurden verwirklicht.

Im Frühjahr startet der Glasfaserausbau

Im Bereich der Infrastruktur stehen auch künftig große Vorhaben an. Dazu gehört der Ausbau des Glasfasernetzes in Zusammenarbeit mit dem Land. Die dafür nötigen 40 Prozent an Haushalten haben schon unterschrieben. Damit kann das Projekt im Frühjahr starten. Schlögl

hofer verspricht aber auch die Bereiche außerhalb des geförderten Versorgungsgebiets zu erschließen: Oberaschbach, Mitterhausleiten, Abetzberg und Dorf Aschbach. „Die nöGIG wird uns die schon verlegten Leerrohre ablösen, und das Geld werden wir für diesen Zweck verwenden“, kündigt er an.

Große anstehende Projekte sind der Neubau des Feuerwehrhauses, aber auch ein neuer Kindergarten. „Da überlegen wir, dieses Projekt mit Wohnungen für junge Leute und betreuten Wohnungen für ältere Menschen zu verbinden, also ein Generationenhaus zu schaffen“, berichtet Schlöglhofer. Ebenfalls ein Großprojekt, das in den nächsten Jahren in Angriff genommen werden soll, ist die Sanierung der Turnhallen samt möglichem Zubau. „Es gibt also auch in Zukunft viel zu tun. Mein Team und ich hoffen auf ein starkes Vertrauensvotum. Wir möchten unsere erfolgreiche Arbeit gerne fortsetzen“, sagt der ÖVP-Spitzenkandidat.