Nun wartet Graz auf den VCA. Das letzte Spiel im Grunddurchgang gegen Meister Tirol ging erwartungsgemäß verloren. Im Viertelfinale trifft der VCA auf Graz.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 07. Februar 2017 (02:08)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Wie eine Wand. Am Tiroler Block kamen die Amstettner – im Bild Lukas Scheucher – nur schwer vorbei. Mit elf Punkten war Scheucher hinter Thomas Tröthann zweitbester Scorer seines Teams, eine glatte Dreisatzniederlage gegen den Meister konnte das Duo aber nicht verhindern.
Vogl

Bevor am Wochenende mit dem Cup Final Four das große Saisonhighlight der Amstettner Volleyballer am Programm steht, galt es in der letzten Runde des AVL-Grunddurchgangs noch gegen Meister Tirol anzutreten.

Die Gastgeber mussten dabei auf einige Leistungsträger verzichten. So kam Kapitän Maximilian Landfahrer wegen seiner Schulterprobleme gar nicht zum Einsatz, der noch rekonvaleszente Aufspieler Fabian Kriener lief nur im dritten Satz ein. Auch Trainer Igor Simuncic fehlte an diesem Abend. „Er hat sich einen Keim eingefangen und liegt zu Hause in Kroatien flach“, erklärte VCA-Sportdirektor Micha Henschke, der für Simuncic als Coach einsprang.

Was er zu sehen bekam, war eine gute Leistung seiner Mannschaft und eine gute Generalprobe für das Wochenende. „Die Mannschaft hat die Vorgaben gut erfüllt und das, obwohl wir viel rotiert haben“, fasste Henschke die Partie zusammen. „Mehr ist gegen so eine Mannschaft nicht zu holen“, ergänzte er.

Starke Leistung vor allem im dritten Satz

Im ersten Satz zeigten die Amstettner, die wegen der Cup-Vorbereitung wieder ohne Legionär Hrvoje Zelenika spielten, noch etwas zu viel Respekt vor dem großen Namen. Im zweiten Satz hielten die Hausherren schon besser dagegen und der dritte Satz war dann „richtig, richtig gut“, so das Lob des Sportdirektors.

Die Amstettner machten viel Druck mit dem Service, im Angriff waren die Tiroler aber überlegen. Und das, obwohl die Amstettner mit Thomas Tröthann, der im Grunddurchgang 368 Punkte erzielte, den Topscorer der Liga in ihren Reihen haben.

Eine Auszeichnung, die dem Diagonalangreifer aber nicht wahnsinnig viel bedeutet. „Dass ich Topscorer geworden bin, ist schön, aber beim Cup-Finalturnier würde ich alles für den Titel geben, auch wenn ich dabei nur zwei Punkte machen sollte“, stellte er klar, was für ihn und die Mannschaft wirklich wichtig ist.

Im AVL-Viertelfinale treffen die Amstettner wie auch im Vorjahr auf Graz. Die erste Runde des best of five gespielten Play-offs geht am Wochenende 18./19. Februar über die Bühne.