Favorit Aich/Dob gab sich keine Blöße. Das erste Spiel im Semifinal-Playoff mutierte zu einer klaren Angelegenheit für den Favoriten Aich/Dob. VCA-Amstetten Neo-Coach Anrej Urnaut hatte einen harten Einstand.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 13. März 2021 (20:14)
Kovacs

Mit neuem Trainer Andrej Urnaut auf der Seite kamen die Gäste gleich von Beginn weg gegen den großen Favoriten gehörig unter Druck. Aich/Dob wollte im Gegensatz zum Cup-Finale keine Zweifel aufkommen lassen. Die Heimischen starteten wie die Feuerwehr und lagen schnell mit 4:0 in Front. Da sah sich Urnaut schon gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Doch die Kärntner blieben davon unbeeindruckt und legten bis zum 11:3 nach. Amstetten kam erst langsam in Bleiburg an. Die Ausbeute am Ende: 12 magere Punkte im ersten Durchgang, der mit 25:13 an den Favoriten ging.

Zu Beginn auf Augenhöhe

Nach dem durchwachsenen Auftakt gestaltete sich der zweite Satz wieder freundlicher für die Gäste. Zumindest zu Beginn des Durchganges waren die beiden Teams auf Augenhöhe. Beim Stand von 9:6 für Aich/Dob zog Urnaut eine Auszeit. Aber wie schon im ersten Satz zogen die Heimischen weiter davon. Ein Angriffs- bzw. Blockpunkt von Podlesny brachten die Kärntner 11:6 davon. Der Favorit gab sich abermals keine Blöße und zog mit 20:12 davon. Mit 25:18 stellte Aich/Dob auf 2:0. Auch im dritten Durchgang drückten die Heimischen weiter aufs Tempo. Mit 25:19 war nach gut einer Stunde die Partie auch schon wieder beendet.

SK ZADRUGA AICH/DOB – VCA AMSTETTEN NÖ 3:0 (25:12, 25:18, 25:19).

Aich/Dob: Podlesny, Miranda de Alcantara, Drobnic, Miseikis, Grabmüller, Formela, Steiner, Hruska, Kühl, Pusnik, Ferreira Garcia.

Amstetten: Zaller, Ichovski, Schober, Kriener, Tselios Romay, Blazsovics, Spring, Riegler, Morgunov, Winter, Ochaya.