Amstetten: Doka reduziert Produktion. Die Umdaschgroup wird die Produktion der Doka in Amstetten auf ein Minimummaß reduzieren.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 16. März 2020 (17:20)
Das Doka-Werksgelände in Amstetten.
Doka

"Wann wir die Kapazitäten wieder erhöhen oder ob wir diese noch weiter reduzieren müssen, hängt von den Entwicklungen der nächsten Tage und Wochen ab und kann im Moment nicht vorausgesagt werden. Der laufende Geschäftsbetrieb der Doka ist von dieser Maßnahme nicht betroffen", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens vom Montagnachmittag.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind keine Mitarbeiter der Umdasch Group positiv auf Corona getestet. Ihre Gesundheit steht für das Unternehmen aber an oberster Stelle. Deshalb wurden schon letzte Woche zahlreiche Maßnahme gesetzt: Einrichtung eines Krisenstabs, eine internationale Hotline für alle Mitarbeiter, die Möglichkeit, im Home-Office zu arbeiten, das Verbot von Dienstreisen, das Besuchsverbot für Dritte am Headquarter Amstetten sowie die unverzügliche Sperre des Mitarbeiterrestaurants. 

Nun hat man sich eben auch noch dazu entschlossen die Produktion der Doka in Amstetten auf ein Minimum zu reduzieren. "Noch können wir nicht abschätzen, was die rasche Verbreitung von COVID-19 und die damit verbundenen globalen Konsequenzen für uns bedeuten werden. Die Entscheidung ist daher primär nicht aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt. Wir sind aktuell noch in der Lage, selbstbestimmt eine vorübergehende Reduzierung der Produktion vorzunehmen", heißt es in der Stellungnahme der Umdasch-Group. Man arbeite zusammen mit der Belegschaftsvertretung auch intensiv an Abwesenheitsregelungen für die Mitarbeiter.

Ausgenommen von der Reduzierung sind produktionsnahe Bereiche, etwa die Logistik, damit Kundenaufträge weiterhin bedient werden können.