Oed-Öhling: Fast alle Projekte sind abgearbeitet. Bürgermeisterin will im Herbst Einführung von Straßenbezeichnungen angehen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 08. August 2018 (06:27)
Heribert Hudler
Der Spielplatz bei der Öhlermühle war ein großes Anliegen der Bürger. Er wurde im August 2016 eröffnet. Darüber freuten sich damals (von links) Anton und Andrea Waser, Johann Haiden, Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Karl Wagner, die geschäftsführenden Gemeinderäte Mathias Hahn und Otmar Langerreiter, Sabine Wagner und die Kinder Matthias, Stefan, Lukas, Marcel, Florian und Carina.

Vor vier Jahren ist die Kommune in den Dorferneuerungsprozess „Gemeinde 21“ gestartet. „Jetzt können wir Bilanz ziehen und mit Stolz sagen, dass wri den Wunschkatalog, den wir nach einer Bürgerbefragung erstellt haben, fast zur Gänze abgearbeitet haben. Es fehlen nur noch wenige Punkte“, sagt Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer.

Ganz oben auf der Prioritätenliste standen der neue Kindergarten und die Tagesbetreuung. Ein großes Anliegen war es den Bürgern auch, den Platz um die Schule verkehrssicher zu machen. Außerdem wurde ein neuer Spielplatz in der Öhlermühle oft als Wunsch genannt.

Sturmhof war das größte Projekt

„Das größte Projekt von allen war natürlich aber der Sturmhof in Oed“, sagt Hinterholzer. Dieses zu verwirklichen sei nur durch den Einsatz der Verein gelungen. Was noch fehlt, sind Wanderwege und einige andere kleinere Anliegen. Denen werden wir uns im Herbst widmen.

In Angriff nehmen will die Ortschefin auch die Einführung von Straßenbezeichnungen in Oed und Öhling. „Wir haben ja derzeit nur Hausnummern und die sind mit der Bautätigkeit gewachsen. Da kann es sein, dass zum Beispiel die Nummer fünf neben der Nummer 143 ist. Das macht es für die Einsatzkräfte schwierig, den richtigen Ort zu finden und das wollen wir ändern“, erklärt Hinterholzer.

Notarzt darf nicht zu spät kommen

Für die Navigationsgeräte seien Straßenbezeichnungen eine wichtige Orientierungshilfe. Die Bürgermeisterin verspricht, die Bevölkerung aktiv in den Prozess der Namensfindung der Straßen einzubeziehen. „Ich weiß, dass nicht alle damit glücklich sein werden, ihre Hausnummer aufzugeben. Aber es ist besser, als dass der Notarzt einmal um ein paar Minuten zu spät kommt.“