Stöckelpflaster gegen Raser in Amstetten

Bürgerliste „Für Amstetten“ schlägt vor, Bodenerhebungen, wie es sie an der Winthalstraße in Hausmening gibt, öfter einzusetzen.

Erstellt am 23. Juli 2019 | 05:01
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Für Norbert Kunz, Gerhard Zauner und Johann Holzinger (von links) haben die Erhebungen an der Winthalstraße Vorbildcharakter.
Foto: Peter Führer

Für die Bürgerliste „Für Amstetten“ wäre es sinnvoll, Bodenwellen, wie es sie in der Winthalstraße in Hausmening gibt, auch für andere Straßen anzudenken.

So könnte, erklären Norbert Kurz, Gerhard Zauner und Johann Holzinger, die Geschwindigkeit reduziert werden.

„Denkbar wäre das zum Beispiel in der Negrellistraße oder in der Preinsbacher Straße. Dort gibt es viele Kinder, deren Sicherheit man so erhöhen könnte. In der Winthalstraße haben sich die Erhebungen aus Stöckelpflaster bereits seit mehr als zehn Jahren bewehrt“, argumentiert Kunz.

Maßnahme sinnvoller als Schilder

Diese sind etwa 80 Zentimeter breit, haben eine Höhe von bis zu zehn Zentimeter und sind etwa mit einem Abstand von 200 Metern angebracht. „Dadurch wird schnelles Fahren verhindert. Auch der Schneepflug wird durch die Erhebungen nicht an der Weiterfahrt gehindert“, führt Kunz weiter aus.

Diese Maßnahme sei aus Sicht der Bürgerliste sinnvoller, als Schilder aufzustellen, die dann oftmals von den Verkehrsteilnehmern ignoriert werden.

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