Kandidaten bei Neujahrsempfang präsentiert. ÖVP will neuen Wohnraum schaffen, auf alternative Energien setzen und auch die Altenbetreuung im Ort sichern.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 12. Januar 2020 (03:45)
Die Kandidaten der ÖVP für die Gemeinderatswahl mit Bürgermeister Fritz Hinterleitner (links) und Vizebürgermeister Max Soxberger (2. von rechts) beim Neujahrsempfang am Montag im Gasthaus Kappl in Biberbach. Die Partei präsentierte ihre Vorhaben für die kommenden fünf Jahre.
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Mehr als 320 Bürger folgten am Montag dem Aufruf der Volkspartei in das Gasthaus Kappl und ließen sich im Rahmen eines Neujahrsempfangs über das Geschehen in der Gemeinde informieren. Unter dem Motto „Wir sichern Lebensqualität“ begrüßten Ortsparteiobmann Maximilian Soxberger und Spitzenkandidat Friedrich Hinterleitner, der seit 2016 Bürgermeister ist, die Gäste. Da Biberbach eine Wohngemeinde ist, will man sich weiterhin bemühen, Wohnraum für Jung und Alt zu schaffen. „Einen Schwerpunkt setzten wir aber auch auf den Ausbau von Alternativenergie“, sagte Hinterleitner. Biberbach besitzt ja schon ein Heizkraftwerk, gemeindeeigene Photovoltaikanlagen und eine E-Tankstelle.

Im Fokus der ÖVP stehen zudem die Freizeitangebote und natürlich ist ihr die Gesundheit der Gemeindebürger ein großes Anliegen. „Mit dem Bau einer Arztpraxis haben wir im Vorjahr einen wichtigen Grundstein für die medizinische Versorgung gelegt“, betonte der Bürgermeister, der hofft, dass Biberbach bald wieder fix einen praktischen Arzt haben wird.

Unter dem Motto „Die Zukunft gestalten“ will die ÖVP die älteren Bürger mit „Essen auf Rädern“ versorgen und auch eine Altenbetreuung sichern. Den Nahversorger erhalten und die regionalen Produzenten stärken sind weitere Vorhaben der 28 ÖVP-Kandidaten.

Die ÖVP setzt übrigens auf ein Vorzugsstimmenmodell: „Die zehn Kandidaten mit den meisten Stimmen kommen in den Gemeinderat, egal wo sie auf der Liste stehen“, kündigt Hinterleitner an. Derzeit hält die ÖVP bei 15 Mandaten, SPÖ und Grüne haben jeweils drei. Die Grünen treten aber nicht mehr an.