Neuer Fall von Tierquälerei am Buchenberg

Erstellt am 16. Juli 2015 | 09:54
Lesezeit: 2 Min
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Erneut Tierquälerei am Buchenberg
Foto: NOEN, Andreas Plachy
Graureiher in Gehege erstochen, Weißstoch verletzt.
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Nach Weißstorch Rudi im Dezember des Vorjahres (die NÖN hatte berichtet, siehe den Artikel hier ), ist es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vergangener Woche offensichtlich erneut zu einem grausamen Fall von Tierquälerei im Naturpark Buchenberg gekommen.



Wie der Natur- und Erlebnispark Buchenberg via Facebook mitteilte, wurde nun Rudis Lebensgefährtin, Weißstorch Susi, von unbekannten Tätern schwer verletzt. Gleichzeitig wurde der im selben Gehege lebende und flugunfähige Graureiher Ivan erstochen.

Tierpflegerin machte grausige Entdeckung

Eine Tierpflegerin machte am vergangenen Mittwoch morgen beim Kontrollgang die schreckliche Entdeckung: Der Graureiher Ivan, der seit rund eineinhalb Jahren am Buchenberg in Pflege ist, lag tot im Gebüsch, während das Gefieder von Weißstorchdame Susi blutdurchtränkt war.

Laut Tierpark Buchenberg habe eine Obduktion bereits, ergeben, dass abermals ein Tierquäler am Werk gewesen sei.

Beide Tiere wiesen spitze Stichverletzungen im Unterbauchbereich auf, die von einem spitzen Stock verursacht sein könnten. Bei Graureiher Ivan hat einer diese Stiche die Herzkammer durchbohrt, bei Storch Susi diese nur knapp verfehlt. Sie ist bereits wieder auf dem Weg der Besserung.

Die Polizei ermittelt.

NÖN.at hatte zum Fall von Weißstorch Rudi berichtet:

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