Landesstraße wurde saniert. Landesstraße zwischen Wallsee und Sommerau ist wieder für den Verkehr freigegeben. 110.000 Euro nahm das Land Niederösterreich für die Sanierung in die Hand.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. November 2020 (04:58)
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Am Bild (von links) Leopold Röcklinger (Leiterstellvertreter der NÖ Straßenbauabteilung Amstetten), Vizebürgermeister Christian Marschalek, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, Gemeinderat Christian Pilsinger und Herbert Weiß (Straßenmeisterei Amstetten-Nord).
NÖ Straßendienst

Die Landesstraße L 6058 zwischen Wallsee und Sommerau wurde mit einem Investitionsvolumen von rund 110.000 Euro saniert. Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer gab die Landesstraße in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für den Verkehr wieder frei.

Die Landesstraße L 6058 liegt in diesem Bereich im Überschwemmungsgebiet der Donau und die Hochwässer haben immer wieder zu erheblichen Schäden an den Banketten ge-führt. Durch die zu geringe Straßenbreite wurden die Straßenschultern im Begegnungsver-kehr sehr stark belastet, was zu Schäden an der Fahrbahn und den Banketten (Grünstreifen zum Radweg) führte. Aus diesen Gründen hat sich der NÖ Straßendienst entschlossen, die Fahrbahn der L 6058 von Kilometer 8,280 bis Kilometer 9,160 zu sanieren.

Schon in den letzten Jahren begann man, den Grünstreifen zwischen Radweg und Straße mit Bankettplatten (Beton) zu befestigen und die Fahrbahn zu verbreitern und auf einer Gesamtlänge von rund 880 m zu sanieren. Diese Arbeiten gingen 2020 weiter und konnten nunmehr abgeschlossen werden.

Die Fahrbahn konnte verbreitert werden

Der Grünstreifen wurde ausgekoffert und verdichtet und anschließend Bankettplatten entlang des Radweges in Splitt verlegt. Den restlichen Bereich zwischen den Platten und der Fahrbahn (50 bis 70 Zentimeter) nützte man als Verbreiterung der Landesstraße und versah diesen mit einer bituminösen Tragschicht.

Die gesamte Fahrbahn wurde zudem rund 3 Zentimeter tief abgefräst, um Spurrinnen zu entfernen und eine Ebenflächigkeit zu erreichen. Aufgetretene Schadstellen im Asphaltaufbau konnten entfernt und neu hergestellt werden. Abschließend brachten die Arbeiter über die gesamte Fahrbahn eine neue Deckschicht auf.

Die Straßenmeisterei Amstetten-Nord führte die Arbeiten in Zusammenarbeit mit Bau- und Lieferfirmen aus der Region in rund fünf Wochen aus. Die Asphaltierungsarbeiten erfolgten unter Totalsperre. Die Gesamtkosten von rund 110.000 Euro trägt zur Gänze das Land Niederösterreich.