Startschuss gefallen: Neues Klubhaus für SCU Wallsee. Der SCU Wallsee errichtet ein neues Klubhaus. Bis 2022 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Von Peter Führer. Erstellt am 09. Juli 2020 (04:51)
Bürgermeister Johann Bachinger (links) und SCU-Obmann Johannes Huber zeigen, wie das neue Klubhaus aussehen soll.
Führer

Der Startschuss für den Bau des neuen Klubhauses des SCU Wallsee ist gefallen. Mittlerweile wurde das alte Gebäude abgerissen. Die Arbeiten für die Errichtung der neuen Kabinen, Sanitäranlagen und Kantine wurden bereits eingeläutet. „Heuer soll der Rohbau noch fertiggestellt werden. Der Saal bleibt bestehen und wird saniert. Der Plan ist, im Jahr 2022 mit allem fertig zu sein“, verrät Bürgermeister Johann Bachinger.

Die Gesamtkosten betragen 690.000 Euro inklusive Steuern. Den Großteil davon – 640.000 Euro – schultert die Gemeinde. Der Verein steuert 50.000 Euro an Eigenleistungen bei. „Viele Freiwillige haben bereits bei den Abrissarbeiten mitgeholfen. Das wird beim Bau so weitergehen. Wir planen mit bis zu 4.000 Stunden, die von geschätzt 100 Helfern geleistet werden“, berichtet SCU-Obmann Johannes Huber.

Heuer keine Spiele mehr am Sportplatz Wallsee

Da im Herbst auf der Anlage aufgrund der Bauarbeiten und der fehlenden Infrastruktur nicht gespielt werden kann, tragen die Fußballer sämtliche Partien übrigens auswärts aus. Die Hoffnung ist, dass das Projekt im Frühjahr bereits weit genug fortgeschritten ist, um zumindest Kabinen und Sanitäranlagen nützen zu können.

Dann sollen die Heimspiele wie gewohnt am Sportplatz über die Bühne gehen. „Das wäre das Ziel. Sollte sich das nicht ausgehen, stellen wir Container auf oder weichen etwa in die Schulen aus“, verrät Huber. Um dem zu entgehen, lege man zunächst den Fokus auf Sanitäranlagen und Kabinen. „Ob dann schon fertig runtergeputzt ist, wird für die Spieler denke ich nicht so entscheidend sein“, weiß der Obmann.

Als bauausführende Firma wurde Pabst Bau beauftragt. „Auch alle anderen Firmen, die am Projekt beteiligt sind, stammen aus der Region“, unterstreicht Ortschef Bachinger.