Herzinfarkt! „Einsatzkräfte waren meine Lebensretter“

Feuerwehr, Bergrettung und Rettungshubschrauber konnten Wanderer nach einem Herzinfarkt im Gemeindegebiet von Neustadtl (Bezirk Amstetten) rechtzeitig retten. Gemeinsam wurde er 150 Meter steil bergauf getragen.

Peter Führer
Peter Führer Erstellt am 13. November 2018 | 06:32
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Hier, am malerischen Matrassteig in Neustadtl , erlitt ein Wanderer am vergangenen Samstag einen Herzinfarkt. Er konnte dank mehrerer Einsatzkräfte gerettet werden.
Foto: Hans Schlemmer

Dramatische Szenen spielten sich am vergangenen Samstagnachmittag beim Matrassteig im Gemeindegebiet Neustadtl ab. Wenige Meter nach der Abzweigung Matrassteig Richtung Gipfelstein erlitt ein Wanderer um etwa 15.30 Uhr einen Herzinfarkt.

Sofort setzte seine Ehefrau einen Notruf ab, auch der Notarzt-Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Ein in der Nähe befindlicher Feuerwehrmann alarmierte die Feuerwehr-Bereichsalarmzentrale.

„Es ging alles so schnell und perfekt“

Dank der Ortskenntnisse und prompter Alarmierung erreichten die Feuerwehrleute den Unglücksort trotz unwegsamen Geländes rasch. Zufällig anwesend war Engelbert Schmutz. Er verfolgte den Einsatz: „Die Feuerwehrler waren in 15 bis 20 Minuten da, alles ging so schnell und perfekt. Es war sehr beeindruckend. Gemeinsam mit der Rettung und der Bergrettung wurde der Mann erstversorgt. Sie waren die Lebensretter“, klärt er auf.

Mit einem Tuch transportierten Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Bergrettung den Mann 150 Meter steil bergauf. Erst dort konnte er aufgrund des schwierigen Geländes mittels Tau von der Hubschrauberbesatzung geborgen werden.

„Wenn die Feuerwehr nicht gekommen wäre, wäre sich das nicht ausgegangen“, so Schmutz. Der Wanderer aus Baumgartenberg wurde mittels Hubschrauber nach Linz gebracht, wo er sofort und erfolgreich operiert wurde.


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