Eisenreichdornach: Tote Fische im Lewingbach. Wasser im Lewingbach bei Eisenreichdornach wurde kontaminiert. Behörde lässt prüfen, woran die Tiere gestorben sind.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 18. September 2018 (06:14)
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Tote Fische trieben am Freitagabend im Lewingbach.
privat

VP-Gemeinderat Markus Brandstetter machte am Freitagabend eine unerfreuliche Entdeckung. Im Lewingbach, unweit seines Hauses, trieben tote Fische im Wasser. „Ich habe daraufhin die Polizei und auch Dieter Stadlbauer vom Umweltreferat der Stadt alarmiert“, berichtet Brandstetter. Offensichtlich war ein sehr aggressiver Schadstoff in den Bach geflossen, denn auch eine Ringelnatter, die mit dem Wasser in Berührung kam, war verendet. „Ich habe daher eine Warntafel aufgestellt, damit die Anrainer ihre Kinder nicht am Bach spielen lassen“, sagt Brandstetter. Er schätzt, dass etwa 200 Fische verendet sind.

Bei der Polizei bestätigte man die Anzeige und dass Erhebungen eingeleitet worden seien. Auch die Behörde wurde natürlich informiert. Das Wasser wurde im Labor in der städtischen Kläranlage bereits analysiert. Das Endergebnis lag bei Redaktionsschluss daher noch nicht vor. Ein möglicher Grund für das Fischstreben könnte sein, dass ein Anrainer des Baches beim Putzen seines Swimmingpools (bewusst oder versehentlich) mit Reinigungsmittel kontaminiertes Wasser in den Bach eingeleitet hat. Fischereiberechtigt und daher vom Schaden betroffen sind die Stadtwerke.