Florianis zeigten bei den LWDLB groß auf. Feuerwehrleute aus dem Bezirk holten sich bei den Landesleistungsbewerben in Ottenschlag Spitzenplätze. Die Konkurrenz war bei 1.500 Zillenbesatzungen groß.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 27. August 2019 (08:09)

„Der Bewerbssport auch auf dem Wasser ist eine wesentliche Herausforderung um für den Katastropheneinsatz gerüstet zu sein“, betonte Bezirkskommandant Stellvertreter Josef Fuchsberger im Rahmen der Landes Wasserdienstleistungsbewerbe am Wochenende in Ottenschlag im Bezirk Zwettl. 1500 Zillenbesatzungen kämpften von Donnerstag bis Samstag am „Oberen Ortsteich“ um Meter und Sekunden. Und die Florianis aus dem Bezirk zeigten groß auf

Mit einer Zeit von beeindruckenden 5,50 Minuten bewältigte Simon Ebner von der Feuerwehr Kematen die 1.600 Meter lange Strecke auf dem stillen und daher kräfteraubenden Gewässer am schnellsten. Im gleichen Fahrwasser ruderte und stangelte auch sein Feuerwehrkollege Richard Reinwein. Er holte sich den Sieg bei der höchsten Feuerwehrauszeichnung auf dem Wasser: Das Wasserdienstleistungsabzeichen in Gold mit 215,80 Punkten. Da genügt es nicht nur eine sehr gute Zeit zu fahren, sondern auch 15 Fragen richtig zu beantworten und 13 Knoten und vier Bunde zu beherrschen. Unter die besten Zillenfahrer reihten sich auch Günther Fuchs und Florian Kinast von der Feuerwehr Strengberg ein.

In Bronze und Silber mit Alterspunkten sicherten sich Gerhard Erber und Edwin Strasser von der Betriebsfeuerwehr Mondi Neusiedler den ersten Platz. Allerdings fuhren sie für die Feuerwehr Oberfucha.

In der Meisterklasse ohne Alterspunkte sicherten sich David Frank und Manuel Mayrhofer den Titel.

In der Meisterklasse mit Alterspunkte belegten Stefan Buchinger und Gottfried Kössl von der Feuerwehr Allhartsberg den fünften Rang. Auch bei den Zillen-Einer-Bewerben gab es für den Bezirk sehr gute Ergebnisse. Richard Reinwein wurde fünfter und im Zillen-Einer-Meister sicherte sich Simon Ebner den Sieg. Beim Zillen-Einer-Meister mit Alterspunkte erreichte Gottfried Kössl (FF Allhartsberg) den siebenten Rang.

„Die Leistungen unserer Leute sind sehr hoch einzustufen, denn um auf dem Wasser gut abzuschneiden, müssen viele Komponenten zusammenpassen“, sagt Bezirkskomanndantstellvertreter Fuchsberger. Er weiß wovon er spricht, denn er ist mit Stefan Fixl von der Feuerwehr Ernsthofen auch selbst zum Bewerb angetreten.

2019_LWDLB_Gold_Ergebnis.pdf (pdf)

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