Biberbach: Das Budget für 2021 ist knapp. Einnahmensverluste durch Coronakrise treffen Biberbach hart. Gemeinde investiert aber in Ausbau des Breitbandnetzes.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 11. Januar 2021 (04:12)
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„Hätten wir nicht Überschüsse aus dem Vorjahr, dann hätten wir den normalen Haushalt nicht bedecken können“: Bürgermeister Fritz Hinterleitner berichtet, dass die Coronakrise seine Gemeinde finanziell hart getroffen habe. Ein Minus von 245.000 Euro bei den Ertragsanteilen und von rund 30.000 Euro bei den Kommunalsteuereinnahmen sei für Biberbach nur schwer zu verkraften. Hinzu kämen noch Mehrausgaben für die Spitalsfinanzierung und das Gesundheitswesen. Schon heuer mussten daher die geplanten Investitionen in Straßenbau und Infrastruktur von 200.000 auf 100.000 Euro reduziert werden.

Projekte mussten verschoben werden

Auch im Voranschlag für das Jahr 2021 hat die Gemeinde vorerst geplante Projekte außen vor gelassen – etwa einen Anbau für die Stockschützen an das alte Clubhaus beim Fußballplatz und ein öffentliches WC im Bereich der Volksschule. „Ob wir davon etwas umsetzen können, wird vom zweiten Investitionspaket des Bundes abhängen“, sagt der Ortschef.

200.000 Euro wird Biberbach im Jahr 2021 in den Straßenbau und die Infrastruktur stecken, 220.000 Euro sind für den Ausbau des Lichtwellenleiternetzes vorgesehen. Da will man die geplante Sanierung der Fernwärmeleitungen nutzen, um im Großteil des Ortes Leerrohre zu verlegen. „In Aschbach und in Öhling hat die nöGIG ja nun mit dem Breitbandausbau begonnen. Wir möchten uns bestmöglich rüsten, um bei der nächsten Tranche auch zum Zug zu kommen“, sagt der Ortschef.