Welcome to America!. Ninika Schrey besucht ein halbes Jahr eine High School. Auf ybbstal.NÖN.at berichtet die HAK-Schülerin von den Vorbereitungen und ihren Erfahrungen in den USA.

Erstellt am 20. Januar 2016 (15:48)
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NOEN, Schrey
Nachdem ich am ersten Tag nur damit beschäftigt war, meine ganzen Klamotten und Dinge auszupacken und mit meinen Gasteltern einkaufen zu gehen, war schon am Sonntag, an meinem zweiten Tag in Amerika, meine Willkommensparty.

Das Haus sieht von draußen kleiner aus, als es in Wirklichkeit ist. Meine Gasteltern haben zwei Katzen und einen kleinen alten Hund. Es gibt zwei Stockwerke, ich habe im oberen Bereich ein Zimmer mit einem großen Bett, einem Schrank, einem Fernseher und Lampen.

Am Morgen mussten wir uns beeilen und die letzten Dinge für die Party besorgen. Es ist in Helena derzeit sehr kalt und überall liegt viel Schnee. Viele Städte der USA, so auch Helena, sind wirklich sehr mit jenen in den typischen amerikanischen Filmen vergleichbar: Stars-and-Stripes-Flaggen am Straßenrand, Autos und Fahrzeuge mit riesigen Reifen, gelbe Schulbusse auf dem Weg zur High School und eine Menge Fast-Food-Shops oder kleine Buden mit blinkender Aufschrift.



Als wir zurückkamen, bereiteten wir etwas zu Essen vor, schnitten mein mitgebrachtes Bauernbrot an und stellten dann noch feierlich meine Welcome-Torte in die Mitte des kleinen Buffets.

Zwischen 13 und 17 Uhr kamen Nachbarn vorbei um mich kennenzulernen und mich zu begrüßen. Es waren die unterschiedlichsten Generationen dabei, von kleinen Kindern bis zu schon etwas älteren Leuten. Zum Glück lernte ich auch einige Jugendliche kennen.

Ich verstand mich mit allen recht gut, trotz dass es mir alles andere als leicht fiel, alles auf Englisch auszudrücken. Es ist meiner Meinung nach wichtig, wenn man Austauschschüler ist, dass man viel redet, um schnell immer besser zu werden. Um meinen Nachbarn etwas von meinem Land zu zeigen, gaben meine Gasteltern ihr Fotoalbum über Österreich durch, das ich ihnen als Gastgeschenk mitgebracht hatte. Außerdem hatte ich noch Fotos aus Österreich von Freunden und meiner Familie dabei.

Es war ein schöner Nachmittag und ich habe mich sehr über die kleinen Geschenke (eine Kette, Süßigkeiten und eine Karte) meiner Nachbarn gefreut. Ich sehr froh, dass ich die Chance habe, mit Leuten unterschiedlichen Alters und Religion Bekanntschaft machen zu dürfen.

 

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